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DUSSNANG: Ein neues Label für lokale Produkte

Der Verein «Projekt Regionale Entwicklung» startet in eine neue Zukunft. Die Mitglieder haben an der Generalversammlung neue Statuten genehmigt und den Vorstand gewählt.

Werner Ibig, Vereinspräsident, und seine Mitstreiter freuten sich, dass sich das Kirchgemeindehaus in Dussnang rasch füllte. Gegen 70 Produzenten, Vermarkter und interessierte Konsumenten waren da, um mit dem Verein «Projekt Regionale Entwicklung Tannzapfenland» (PRE Tannzapfenland) der Region den Schub für die Zukunft zu ermöglichen.

Die Verantwortlichen schilderten, wie man Bund und Kanton etwa mit Machbarkeitsstudien für verschiedene Teilprojekte überzeugte, die Wertschöpfung der Region Tannzapfenland zu unterstützen. Im vergangenen Sommer genehmigten Bund und Kanton das Budget für die Grundlagenetappe über 337 000 Franken. Daran beteiligen sich Bund und Kanton mit immerhin 205 000 Franken.

Käse, Fleisch und Honig

Damit sich die Anwesenden ein Bild von den Teilprojekten machen konnten, die im laufenden Jahr angepackt werden, haben sich die Verantwortlichen ins Zeug gelegt. So informierte Andreas Moser über eine kleine gemeinschaftliche Schlachtanlage für etwa 300 bis 400 Schlachttiere pro Jahr. Das Ziel sei, Direktvermarkter als auch Metzger beim Absatz des Fleisches und der Wurstwaren zu unterstützen. So würden Arbeitsplätze und Zusatzeinkommen in der Landwirtschaft erhalten und geschaffen.

Käser Michael Heinzer und die Käsereigenossenschaft Au stellten die einzige Bergkäserei im Thurgau vor. Das Ziel der Käserei sei es, nach Möglichkeit mehr lokale Milch zu einem hochstehenden Käse zu verarbeiten. Über den Verkauf einheimischer Produkte sprach Christof Fürer und zeigte stolz das neu kreierte Label, mit dem am vergangenen Weihnachtsmarkt erstmals Käse, Honig und Fleisch verkauft wurden. «Wer seine Produkte mit dem Label Tannzapfenland verkaufen will, muss sich an unsere Richtlinien halten», erklärte er. Jakob Hug zeigte an seinem Stand, wie sich das Tannzapfenland touristisch entwickeln könnte. Bestehende Angebote sollen ausgebaut, neue dazukommen. Das Ziel sei ein kleines Infozentrum für verschiedene Anfragen zu schaffen.

An der anschliessenden Generalversammlung wurde Franz Bischof aus dem Vorstand verabschiedet. Neu im Vorstand sitzt Daniel Amrhein, Gemeinderat in Bichelsee-Balterswil. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden mit erweiterten Aufgaben einstimmig wiedergewählt. Es sind dies: Werner Ibig als Präsident, Andreas Moser, Christof Fürer und Jakob Hug. Als Geschäftsführerin wurde Brigitte Süess vorgestellt.

Die neuen Statuten wurden diskussionslos genehmigt und als Revisionsstelle konnten die beiden Politischen Gemeinden Fischingen und Bichelsee-Balterswil verpflichtet werden. Bis Ende Januar soll die neue Website aufgeschaltet sein. (rb)

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