Durch Stress entsteht ein Teufelskreis

Der nächste «Kurs am Montag» vom 25. März in der Kantonalen Psychiatrischen Klinik behandelt das Thema Stress mit allen seinen Auswirkungen. Es werden von Pia Lang aber auch die Möglichkeiten aufgezeigt, sich davor zu schützen.

Drucken
Teilen

WIL. Wohl kaum ein Mensch kann von sich behaupten, noch nie gestresst gewesen zu sein. Und fast alle wissen deshalb auch, wie sich anhaltender Stress auswirkt: Er beeinträchtigt die Lebenszufriedenheit und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Psyche und Körper Schaden leiden. Da die Reizbarkeit unter Stress zunimmt, tangiert er auch den Alltag, erschwert die Beziehungen innerhalb der Familie, am Arbeitsplatz. Die entstehenden Probleme stressen zusätzlich, erzeugen negative Gefühle – ein Teufelskreis entsteht.

Was ist zu tun?

Der römische Kaiser und Philosoph Marc Aurel schrieb: «Das meiste von dem, was wir sagen und tun, ist unnötig und wenn man es wegliesse, so würden wir mit mehr Musse und weniger Unruhe leben.» Eine simpel klingende, jedoch schwierig umzusetzende Lebensempfehlung. Möglicherweise einfacher sind Methoden und Behandlungsansätze, wie sie in der Psychiatrie Anwendung finden. So wurde in der Psychiatrischen Klinik Wil neu ein Programm entwickelt, in welchem der Umgang mit Emotionen geübt und die Stress- und Selbstwertregulation gestärkt werden.

Zeit für Fragen

Am «Kurs am Montag» vom 25. März gibt Pia Lang, Psychologin der Psychiatrischen Klinik Wil, einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten, wie man mit Stress und negativen wie positiven Gefühlen besser umgehen kann.

Nach dem Referat bleibt Zeit für die Fragen aus dem Publikum an die Referentin. Der Kurs am Montag ist öffentlich und unentgeltlich. Er dauert von 19.30 bis 21 Uhr im Hörsaal Haus C03 der Klinik. Es ist keine Anmeldung nötig. (pd)

Aktuelle Nachrichten