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Durch 73 Türen: Einblick in die Heilpädagogische Schule

Herzliche Begegnungen, Einblicke in ein vielfältig genutztes Schulhaus, genussvolle Musikdarbietungen, fröhliche Flashmobs, Schatz- und Werkzeugsuche – die Heilpädagogische Schule hatte Einweihungsfest.
Kathrin Meier-Gross
«Chömäd alli zämä»: Zum Abschluss des Flashmobs erklingt nochmals das HPS-Lied. (Bild: Kathrin Meier-Gross)

«Chömäd alli zämä»: Zum Abschluss des Flashmobs erklingt nochmals das HPS-Lied. (Bild: Kathrin Meier-Gross)

«Drei Jahre wurde gebaut, da musste doch geräuchert werden», erzählte der Zauberer und Pyrotechniker Hannes vo Wald augenzwinkernd, als er nach dem Startschuss des Einweihungsfestes den appenzellischen Brauch in der Heilpädagogischen Schule (HPS) aufleben liess.

Eine Entdeckungsreise

Bereits von Beginn weg strömten die Besucher heran, bestaunten die von den Kindern gemalten Plakate und folgten dem roten Faden, der zu den alten und neuen Räumen führte. Durch 73 Türen: In jedes Zimmer konnte Einblick genommen werden. Ob Metall- oder Holzwerkstatt, Zeichnungs- und Materialräume, Schul- oder Therapiezimmer, der Snoezelen- und Wohlfühlraum, Velogarage oder Schulküche, Büroräume oder Speisesaal – offensichtlich war, dass in diesem Schulhaus nach Pestalozzis «mit Kopf, Herz und Hand lernen» gelebt wird.
Wer von den Besuchern wollte, konnte an der Schatzsuche teilnehmen oder die vergessenen Werkzeuge suchen. Oder bei den Kuriosumposten Ideen einbringen, wie gewisse bauliche Gegenstände genutzt werden könnten.

«Chömäd alli zämä»

«Toll ist, dass auch wir Mitarbeitenden dank diesem Einweihungsfest einen umfassenden Einblick in die Arbeit unserer Kollegen erhalten haben», sagte Lehrer Sascha Edelmann. Praktikantin Melanie Stark zeigte sich beeindruckt von der guten Stimmung: «Künstler, Musik, Essen – es hat für alle jeden Alters etwas Spannendes.» Während «Pätschwerk» mit Gipsy-Musik in der Anlage umherzog, begeisterte das Appenzeller Echo mit Hackbrettmelodien. Zwischendurch zeigte Migu Baumann spektakuläre Freestyle-Fussballtricks. Grossen Andrang fanden die Flashmobs, welche die HPS-Mitarbeitenden initiiert hatten und an denen sowohl Kinder als auch erwachsene Besucher teilnahmen. «Chömäd alli zämä, s’git ä grossäs Fäscht; chömäd ganz nöch härä, das äs chlepft und tätscht», wurde lautstark zu den Trommelklängen gesungen.

Schöne und spannende Begegnungen

«Wir erleben heute unzählige schöne und spannende Begegnungen. Es sind auch viele ehemalige Schülerinnen und Schüler gekommen», freute sich Lehrerin Ursula Cremer. Nach Hannes’ pyrotechnischem Schlussbouquet hiess es für die Mitarbeitenden, aufzuräumen. Das Einweihungsfest beschlossen sie mit einem Essen im festlich gedeckten, nigelnagelneuen Speisesaal.

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