Duo mit Hackbrett und Orgel

Ein spezielles Konzert boten Paolo D'Angelo und Urs Bösiger auf ihren Instrumenten den Besuchern in der katholischen Kirche Münchwilen.

Christoph Heer
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MÜNCHWILEN. Es war nicht ihr erster Auftritt im Kanton Thurgau und in diesem Jahr. Denn Paolo D'Angelo und Urs Bösiger befinden sich auf einer Kirchentournée durch das ländliche Gefilde. So traten die beiden Vollblutmusiker schon in Frauenfeld, Wängi oder Berg auf. Weitere Destinationen wie Arbon, Amriswil, Salmsach, Bischofszell, Aawangen oder Affeltrangen folgen noch bis am 8. März.

Als Duo Pegasus treten die beiden mit Orgel und Hackbrett auf. Wahrlich eine spezielle Mischung, doch vom allerersten Ton an merkt der konzentrierte Zuhörer, dass dabei viel Potenzial mit im Spiel ist.

Volksmusik und Klassik

Es erklingen Interpretationen von Hans Zellweger («Gritlimasolke»), Albert Düsel («Bim Albert i dä Rüti») oder Ernst Müllers «E Stobe voll Goofe». Auch literarische Werke aus Italien oder Rumänien finden den Weg zu den Besuchern; in Münchwilen waren es gut 70.

Die beiden Protagonisten sind in der Ostschweiz keine Unbekannten. Paolo D'Angelo ist im Thurgau aufgewachsen und dirigierte bei verschiedenen Chören. Auch als Organist in Sulgen und Flawil ist er tätig. Sein Partner Urs Bösiger gilt als Mitgründer der Musikschule Prova in Winterthur. Er gilt nicht nur in Fachkreisen als Musiker mit viel Sinn für Kultur und Politik. Sein Credo ist: Die Volksmusik gehört allen, die das Leben geniessen.

Einstündiger Musikgenuss

Geniessen konnte man auch das über einstündige Konzert. Die starke Orgel und das perlende Hackbrett ergänzen sich gut, diese spezielle Mischung gilt in Musikerkreisen mittlerweile als Geheimtip und wird mit Bestimmtheit in naher Zukunft Nachahmer finden. Es war ein kurzweiliges Konzert am Samstag, welches immer wieder – und das zu Recht – kräftigen Applaus erntete.

Weitere Auftritte und Informationen unter www.duopegasus.ch

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