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Duell lässt die Herzen höher schlagen

Mit grossem Eifer sammelten Bewohner des Betreuungs- und Pflegezentrums Wolfgang in Oberuzwil bei einem OL Bewegungsminuten für das Gemeindeduell. Die Aktion wurde gleich auch für eine Zivilschutzübung genutzt.
Angelina Donati
Hatten sichtlich Spass: Die Bewohner des Wolfgang-Zentrums und die Zivilschützer. (Bild: Angelina Donati)

Hatten sichtlich Spass: Die Bewohner des Wolfgang-Zentrums und die Zivilschützer. (Bild: Angelina Donati)

Das Gelächter, das über den Dorfplatz in Oberuzwil hallt, ist von weitem hörbar. Vor dem Brunnen hat sich eine kleine Gruppe von Bewohnern des Wolfgang-Zentrums und Zivilschützern versammelt. «Deine Sprüche sind einfach köstlich», sagt eine Bewohnerin und lächelt ihren Kollegen an. Soeben ist eine andere Gruppe damit beschäftigt, mit einem Netz die Plastikenten aus dem Wasser zu fischen. Mit voller Konzentration gelingt es ihnen, mit nur einem Versuch praktisch alle einzufangen.

Die Begeisterung, gemeinsam an diesem Dienstagnachmittag die Posten des OLs abzulaufen, ist gross. Auch erwärme sich das eine oder andere Herz, sagt Praxedis Schär, Formationschefin Betreuung des Sicherheitsverbundes Region Wil. «Die Bewohnerinnen haben riesige Freude an den jungen Zivilschützern und geraten ins Schwärmen.» Schnell sei Vertrauen gefasst und es wird von früheren Zeiten erzählt.

Trotz des Plauschs sei auch der Wettkampfgedanke spürbar. «Schliesslich geht es ja um viel», sagt Praxedis Schär mit einem Schmunzeln. Nach wie vor sammeln die Gemeinden nämlich eifrig Bewegungsminuten. Und obwohl die Gemeinden Uzwil und Oberuzwil deutlich hinter Jonschwil liegen, sei noch nichts entschieden. Mit gleich zwei Veranstaltungen am selben Nachmittag gibt Oberuzwil mächtig Gas. So sind nebst den Senioren auch die Oberstufenschüler unterwegs – sie beteiligen sich an einem Triathlon.

Zusammenarbeit auch in Wil fördern

Erst hatten die Senioren Bedenken, als ihnen die Heimleitung den OL schmackhaft machen wollte, wie Praxedis Schär sagt. Als sie aber hörten, dass sie von Zivilschützern, die ihren WK absolvieren, begleitet und auch im Rollstuhl befördert werden, waren sie Feuer und Flamme. «Plötzlich waren es 42 Anmeldungen», freut sie sich. Bei den Zivilschützern sind 21 Männer im Einsatz. Ein Einsatz, der für alle Partien ein schönes und lehrreiches Erlebnis ist, wie Praxedis Schär sagt. Die Zusammenarbeit mit Heimen will sie nun gezielt auch in der Stadt Wil fördern.

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