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Dudli und Reimann nominiert

WIL. Die SVP-Kreispartei nominiert Lukas Reimann, Wil, und Bruno Dudli, Oberbüren, als Nationalratskandidaten zuhanden der Kantonalpartei. Der Wiler Mario Schmitt, ebenfalls ins Spiel gebracht, unterlag in der parteiinternen Ausmarchung.
Philipp Stutz
Die SVP-Kreispartei portiert Bruno Dudli und Lukas Reimann als Nationalratskandidaten. Über die Listengestaltung entscheidet die kantonale Delegiertenversammlung am 21. Januar 2015. (Bild: Philipp Stutz)

Die SVP-Kreispartei portiert Bruno Dudli und Lukas Reimann als Nationalratskandidaten. Über die Listengestaltung entscheidet die kantonale Delegiertenversammlung am 21. Januar 2015. (Bild: Philipp Stutz)

Lukas Reimann war als bisheriger Nationalrat für die Nomination gesetzt. Ausserdem schlug der Vorstand der SVP Bruno Dudli, Kreisparteipräsident aus Oberbüren, zur Nomination vor. Walter Kerschbaumer, Zuzwil, setzte sich zum Erstaunen der Versammelten zudem für eine Kandidatur des jüngst in die Schlagzeilen geratenen Wiler Stadtparlamentariers Mario Schmitt ein.

Schmitt zeigte sich überrascht

Schmitt zeigte sich überrascht ob dieses Vorschlags. In einer frühen Entscheidungsphase seien zwar Gespräche über seine mögliche Nationalratskandidatur geführt worden, doch habe er von einem allfälligen neuen Mandat abgesehen. Wenn seine Nomination mehrheitsfähig sei, wolle er sich entgegen früherer Aussagen zur Verfügung stellen, obwohl er Respekt ob des zeitlichen Engagements habe. Schmitt charakterisierte sich als «Kommunalpolitiker mit Leib und Seele». «Wenn ich in ein Amt gewählt werde, wächst meine Motivation.»

Kein Dreiervorschlag

Walter Kerschbaumer stellte den Antrag auf eine Dreierkandidatur zuhanden der kantonalen Delegiertenversammlung. Kantonsrat Erwin Böhi, der die Versammlung leitete, sprach sich gegen diesen Vorschlag aus. Beabsichtigt sei, die bisherigen vier Nationalräte auf die zwölf Plätze umfassende Liste zu setzen und je zwei Nominationen aus den vier kantonalen Wahlkreisen zu berücksichtigen. Kantonalpräsident Herbert Huser sagte, eine Dreierkandidatur wäre möglich, werde doch auch der Wahlkreis Rheintal drei Nationalratskandidaten portieren. Es gehe auch darum, eine ausgewogene Liste mit Vertretern möglichst vieler Branchen und Frauen aufzuführen. Schliesslich lehnten die rund dreissig anwesenden Parteimitglieder den Antrag auf eine Dreierkandidatur deutlich ab.

Schmitt unterliegt klar

So hatten die Versammelten die Auswahl zwischen drei Kandidaten für das «Zweierticket». Erwin Böhi machte darauf aufmerksam, dass alle Kandidaten auf der Liste der Kantonalpartei eine Wahlvereinbarung unterzeichnen und bestätigen müssten, dass gegen sie weder eine Betreibung noch ein Strafverfahren im Gang sei. Gegen Schmitt laufe aber ein Strafverfahren wegen seines umstrittenen Facebook-Eintrags. Der Bekanntheitsgrad der Kandidaten und deren Qualifikationen seien wichtig, wurde aus der Mitte der Versammlung betont, und es sei nicht unbedingt angebracht, gleich zwei Kandidaten aus Wil zu portieren.

Klares Ergebnis

Die Abstimmung zeigte dann ein klares Ergebnis. Lukas Reimann und Bruno Dudli wurde gegenüber Mario Schmitt deutlich der Vorzug gegeben.

«Ich bin motivierter denn je, für unsere Zukunft einzutreten, denn die Schweiz steht vor grossen Herausforderungen», sagte Lukas Reimann. «Im Vordergrund stehen der Einsatz für Demokratie, Freiheit, Unabhängigkeit und eine Weiterführung des Erfolgsmodells Schweiz», betonte der 32jährige Wiler. Mit der Gründung der Parlamentarischen Gruppe Ostschweiz mache er sich auch für eine bessere Durchsetzungskraft der Ostschweiz in Bern stark. Er habe noch keinen Franken Reisespesen eingezogen und sei bei 95 Prozent der Abstimmungen im Nationalrat präsent, betonte Lukas Reimann.

Einsatz für bürgerliche Werte

«Ich möchte mit bürgerlichen Werten Verantwortung übernehmen und mit dem Grundsatz <Gutes bewahren, Besseres schaffen> Lösungen bieten, um die Zukunft der Schweiz mitzugestalten», begründete der 42jährige Bruno Dudli seine Motivation. Der als Transportversicherer tätige Oberbürer will sich für einen schlanken Staat mit eigenverantwortlichen Bürgern engagieren, und dies nach dem Motto «Mit dem Volk – für das Volk».

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