«Druck des Marktes steigt»

WIL. Die Technischen Betriebe Wil (TBW) bewegen sich in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld. «Der Druck des Marktes nimmt zu», sagte Daniel Geber, Präsident der Geschäftsprüfungskommission, an der Parlamentssitzung vom Donnerstagabend.

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WIL. Die Technischen Betriebe Wil (TBW) bewegen sich in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld. «Der Druck des Marktes nimmt zu», sagte Daniel Geber, Präsident der Geschäftsprüfungskommission, an der Parlamentssitzung vom Donnerstagabend. Für die TBW sei es wesentlich, die Investition auf Basis der sich über die nächsten fünf Jahre erstreckenden Finanzplanung dergestalt planen zu können, «dass sie am Markt bestehen können». Die TBW sehen bis und mit dem Jahr 2019 Investitionen von rund zehn Millionen Franken pro Jahr vor, wobei besonders die Erneuerung des Kommunikationsnetzes mit der Glasfaser zu Buche schlägt.

Stadtrat Daniel Meili, Vorsteher des Departements Versorgung und Sicherheit, machte darauf aufmerksam, dass aufgrund weiterer Marktliberalisierungen Mitbewerber auf den Platz Wil drängen. Die TBW müssten gerüstet sein, auf die Konkurrenten mittels Werbeaktivitäten reagieren zu können. Ebenfalls betonte er, bei der Sicherheit auch in den nächsten Jahren keine Abstriche zu machen. Marc Flückiger (FDP) bezeichnete die TBW auf Basis des Finanzplans 2015 bis 2019 als solides Unternehmen, von dem die Stadt auch in den nächsten Jahren eine Abgabe erwarten könne. Auch Erwin Schweizer (CVP) sieht in den TBW ein «gesundes Unternehmen». In den Augen von Erwin Böhi (SVP) sind die TBW ein Beispiel, dass ein Unternehmen im Eigentum einer Gemeinde ebenso gut am Markt bestehen kann wie ein privates Unternehmen. Die Bereiche Wasser, Gas und Elektrizität sieht er als Staatsaufgabe. Anders sieht es bei der Kommunikation aus. Das Anbieten der Dienstleistungen kann sich Böhi auch von einem privaten Unternehmen vorstellen. (ph)

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