Drei Tore geschossen und das Spiel trotzdem verloren

Die NLB-Fussballerinnen des FC Kirchberg verloren ihr erstes Spiel in diesem Jahr mit 3:4. Sie machten zwischenzeitlich einen 1:3-Rückstand wett.

Bettina Peter
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FUSSBALL. Mit einem Sieg hätte Kirchberg den Anschluss ins Mittelfeld geschafft. Hätte und wäre zählt allerdings nicht, und so verloren sie nach einer torreichen und aufreibenden Partie mit 3:4. Obwohl sie nach einem 1:3-Rückstand nochmal den Ausgleich schafften, hatten sie am Ende das Nachsehen.

Unglückliche Startphase

Bereits in der fünften Minute kam Seraina Ruckstuhl nach einem Freistoss völlig ungehindert zum Abschluss. Die Freude über das frühe Tor währte nicht lange. Der Schiedsrichter entschied auf Abseits. Im Gegenzug war es Schlieren, welches den ersten Treffer verzeichnete. Das Gästeteam reagierte allerdings prompt. Manuela Beerli griff die Torhüterin an, welche den Ball nach einem Rückpass nicht in die Hände nehmen durfte. Diese brachte das Leder nicht richtig weg, Sibylle Schilter erbte und verwandelte zum 1:1. Der FC Schlieren liess sich wiederum nicht lange bitten und ging kurze Zeit später wieder mit 2:1 in Führung. In der ersten Halbzeit schienen die Kirchbergerinnen etwas überfordert und griffen die Gegenspielerinnen jeweils zu spät an. Sie brachten ihr gewohntes Spiel mit schnellem Umschalten und viel Druck nicht zustande. Immer wieder wurde es gefährlich, wenn das Heimteam Platz hatte und die Bälle in die Tiefe spielen konnte. Auf diese Weise erhöhten sie sogar zum 3:1. Kurz vor dem Pausenpfiff zogen die Kirchbergerinnen jedoch wieder nach. Martina Sätteli traf nach einem Eckball zum 3:2.

Enttäuschende Niederlage

Nur wenige Sekunden nach der Pause zappelte das Leder erneut im Netz. Andrea Peter wurde im Strafraum gefoult. Bettina Peter verwandelte den Strafstoss und glich somit zum 3:3 aus. Vor allem auf Standards waren die Kirchbergerinnen in der zweiten Halbzeit weiterhin gefährlich. Sonst gelang ihnen allerdings nicht viel Produktives. Sie setzten den Gegner zu wenig unter Druck und liessen ihm zu viel Zeit, sich den Ball zurechtzulegen. In der 78. Minute geschah, was sich abzeichnete. Wieder mangelte es an der letzten Konsequenz in der Abwehr. Eine Zürcherin setzte sich durch und traf zum 4:3.

FC Kirchberg: Sabrina Tinner; Sandra Dal Molin, Martina Sätteli, Seraina Ruckstuhl (85. Julia Baumann) Angela Baumli; Ronya Böni, Aline Joos, Bettina Peter; Andrea Peter, Manuela Beerli (77. Adriana Forrer), Sibylle Schilter (46. Sereina Gemperle)

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