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Drei Stunden waren genug: Parlament beriet sich über das Personalreglement

Das angepasste städtische Personalreglement nahm einen Grossteil der gestrigen Parlamentssitzung ein. Themen wie der Schutz von Whistleblowern oder der Anspruch auf Sabbaticals wurden heiss diskutiert.
Nicola Ryser
Lange ging es um die Anpassungen im Personalreglement. Bild: PD

Lange ging es um die Anpassungen im Personalreglement. Bild: PD

An der gestrigen Parlamentssitzung fand sich für einmal ausserordentlich viel Publikum ein. Zur Anpassung des städtischen Personalreglements besuchten zahlreiche Wiler die Tonhalle – und sie blieben lange in den Rängen sitzen. Fast drei Stunden bearbeiteten die Parlamentarier das veränderte Personalreglement. Unter anderem ging es um die Aufstockung auf zehn Tage Vaterschaftsurlaub, die Schaffung einer Stelle für Whistleblower sowie den Anspruch auf ein Sabbatical. Das Ziel seien faire, konkurrenzfähige Arbeitsbedingungen und eine verbesserte Vereinbarkeit mit der Familie, sagte Stadtpräsidentin Susanne Hartmann zu Beginn der Sitzung.

Die vorberatende Kommission und die Fraktionen waren jedoch mit mehreren Artikeln nicht ganz einverstanden. Insgesamt 27 Anträge wurden für die Sitzung eingereicht und diskutiert. 15 kamen aus der Kommission, 12 aus den Fraktionen.

Kein Sabbatical, aber eine Stelle für Whistleblower

Gutgeheissen wurde der Artikel, dass Mitarbeitende der Stadt bis zum 68. Lebensjahr noch arbeiten können. Ebenfalls wurde der Antrag der CVP angenommen, die Anzahl Ferientage der Mitarbeitenden in gewissen Altersklassen zu erhöhen. Arbeitende zwischen 21 und 44 Jahren erhalten neu 23 statt 20 Tage und ab dem 55. Lebensjahr 30 Ferientage zugesprochen. Mit 34 Stimmen angenommen wurde auch die Schaffung einer Stelle, die zur Meldung von Missständen und somit für Whistleblower eingerichtet werden soll.

Nicht auf Anklang stiess der Antrag, dass Mitarbeitende den Anspruch auf ein teilbezahltes Sabbatical, sprich einen längeren Sonderurlaub, haben. «Eine gute Idee, die aber noch nicht zu Ende gedacht wurde», sagt Christoph Hürsch von der CVP. Ebenfalls abgelehnt wurde der Antrag der SVP, den Vaterschaftsurlaub im neuen Reglement von zehn auf fünf Arbeitstage zu reduzieren. «Kinder brauchen ihre Väter, wenn sie 15 Jahre alt und in der Pubertät angekommen sind», begründete Ursula Egli von der SVP und sorgte für Schmunzeln im Saal. Insgesamt wurden 16 der 27 Anträge angenommen.

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