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Drei Generationen im Chor

Sie heissen Lucienne, Esther und Walter Grämiger. Die drei Generationen stammen nicht nur aus der gleichen Familie, sondern sie singen auch gemeinsam im Kirchenchor Henau mit.
Walter, Lucienne und Esther Grämiger während einer Probe mit ihren Sängerkolleginnen und -kollegen des Kirchenchors Henau. (Bild: pd)

Walter, Lucienne und Esther Grämiger während einer Probe mit ihren Sängerkolleginnen und -kollegen des Kirchenchors Henau. (Bild: pd)

HENAU. Treffpunkt ist im Pfarreiheim Henau. Dort finden die Proben statt. Die drei Grämigers wissen einiges zu erzählen über ihr Wirken im Kirchenchor Henau und über das bevorstehende Cantars-Projekt. Während Grossvater Walter sichtlich stolz ist über das Mitwirken im Chor von Tochter Esther und seiner 17jährigen Enkelin Lucienne, übernimmt letztere die Rolle als «Generationen-Sprecherin». Aus ihr sprudelt Freude und Energie, wenn sie erzählt, dass sie als Sechstklässlerin in den Kirchenchor Henau eingetreten sei.

Begeistert von Gospelprojekt

«Nach einem Gospelprojekt hat es mir den Ärmel reingenommen», verrät Lucienne. Und die konzertante Uraufführung des Gallus-Oratoriums «Ruf der Sehnsucht» anlässlich des Gallus-Jubiläums 2012 in der Kathedrale St. Gallen begeisterte sie so sehr, dass sie sich entschloss, fix im Kirchenchor mitzumachen. Dass gleich zwei weitere junge Menschen für das Mitsingen im Chor motiviert werden konnten, freut sie besonders. Sie sei nicht eine regelmässige Kirchgängerin, doch die Vielseitigkeit des Repertoires des Kirchenchors «von alten Stücken bis modernen Werken» fasziniere sie. Genauso schaffe das Singen den Ausgleich zum beruflichen Alltag. «Und Musik verbindet mehrere Generationen», gibt die junge Sopranistin zu verstehen.

Die Familie Grämiger ist der Beweis dafür. «Es ist schön, dass die Tochter und die Enkelin die Freude am Singen entdeckt haben», sagt Walter Grämiger. Er sei in Henau und in der Kirche verwurzelt. Und seit zwölf Jahren im Chor dabei. Der Bassist liebt die Geselligkeit. Man komme mit verschiedenen Menschen zusammen und übe auf einen Auftritt hin. Als Sänger freue er sich über das Präsentieren des Eingeübten bei den monatlichen Auftritten an den Gottesdiensten.

Tochter Esther wollte ursprünglich nicht im Kirchenchor mitmachen. «Doch Lucienne hat ihre Mutter dazu überredet», erzählt der Grossvater. Mittlerweile singt ihr Partner auch im Tenor mit. Ein harmonisches Trio, die Grämigers. «Doch wir diskutieren nach den Auftritten jeweils schon, was gut oder eben weniger gut gelaufen ist.»

Bereicherung für den Chor

Die Chorleiterin Esther Wild Bislin freut sich über den Zulauf von jungen Menschen wie Lucienne. «Die verschiedenen Generationen sind eine Bereicherung für den Chor.» Die junge Generation sei Motivation und Bestätigung, dass die Kirchenmusik eine Zukunft habe. Für einen Auftritt im Rahmen der Cantars-Konzerte in Wil brauchte die Dirigentin in ihren Chören keine grosse Überzeugungsarbeit zu leisten. Mit Engagement bereiten sich unter ihrer Leitung die Kirchenchöre Henau und Oberuzwil sowie der Ökumenische Projektchor Unteres Toggenburg auf die Uraufführung der neuen Schöpfungskantate «Ein erster Tag» von Komponist Roman Bislin-Wild vor. Lucienne sagt: «Es ist ein besonderes Gefühl, gemeinsam mit drei Chören und insgesamt 120 Sängerinnen und Sängern den Auftritt an Cantars zu bewältigen.» (pd)

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