Bühler Uzwil bildet 8000sten Lernenden aus: Michael Dörig setzt einen Meilenstein

Die ersten Monate seiner Polymechaniker-Lehre sind vorbei, die Probezeit hat Michael Dörig bestanden. Der ist angehende Berufsfachmann hat als 8000ster Lernender eine Ausbildung bei der Bühler Group angetreten.

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Michael Dörig (rechts), hier mit seinem Berufsbildner Patrick Bolt, absolviert bei Bühler eine Berufsausbildung als Polymechaniker. (Bild: PD)

Michael Dörig (rechts), hier mit seinem Berufsbildner Patrick Bolt, absolviert bei Bühler eine Berufsausbildung als Polymechaniker. (Bild: PD)

70 Lernende haben im August in der Schweiz ihre Berufsausbildung begonnen – 10 Frauen und 60 Männer. Gemeinsam erreichten sie auf ihrem noch kurzen Berufsweg bereits einen Meilenstein für Bühler. Mit ihnen stehen oder standen insgesamt 8013 junge Erwachsene in der dualen Berufsausbildung. Als 8000ster Lernender hat auch Michael Dörig die Probezeit in seinem Beruf als Polymechaniker bestanden und zieht nach den ersten Monaten ein Zwischenfazit: «Die Zahl ist natürlich eindrücklich, sie zeigt den grossen Einfluss der Berufsbildung bei Bühler. Es war Glück, dass ich als 8000ster gestartet bin und ich freue mich darüber.» In seiner täglichen Arbeit spiele die Zahl aber keine Rolle. Derzeit konzentriert sich Michael Dörig auf die erste Teilprüfung. Auch für seine weitere Berufsbildung hat er sich klare Vorgaben gesetzt: «Ich will jedes Jahr gute Leistungen liefern, und für das vierte Lehrjahr ist ein Auslandeinsatz mein Ziel. Am Ende möchte ich die Ausbildung mit guten Noten abschliessen», sagt er.

Instrument gegen den Fachkräftemangel

Bühler bildet heute an 25 Standorten rund 600 Lernende aus. Lernende schaffen Mehrwert für die Unternehmen, für die sie arbeiten, wie die neueste Studie des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) bestätigt. Und nicht nur das. Für Bühler ist die Berufsbildung einer der wichtigsten Bestandteile, Wissen innerhalb des Unternehmens und zwischen den Generationen zu vermitteln. Damit wird proaktiv einem drohenden Fachkräftemangel vorgebeugt. «Die Berufsbildung ist für uns eine langfristig angelegte Strategie, die wir gezielt einsetzen», sagt Andreas Bischof, Leiter der weltweiten Berufsbildung bei Bühler. Wenn sich etwa durch Pensionierungen ein Fachkräfte- mangel abzeichne, könne Bühler sein weltweites Know-how in der Berufsbildung dazu einsetzen, die Lücken zu schliessen.

29 Prozent der Belegschaft lernte bei Bühler

So entstanden etwa Berufsbildungen von Bühler in den USA, die das Unternehmen auch staatlich anerkennen liess. «Das ist die Garantie für die Anschlussfähigkeit und Mobilität im Arbeitsmarkt», sagt Bischof. Um die gut ausgebildeten jungen Lernenden nach dem Lehrabschluss zu halten, kümmert sich Bühler ab der zweiten Lehrhälfte individuell um die Karriereplanung der jungen Erwachsenen. Das zeigt sich unter anderem daran, dass 29 Prozent der Schweizer Mitarbeitenden bereits ihre Berufsbildung bei Bühler absolviert haben. Gleichzeitig zieht es ehemalige Lernende auch ins Ausland. Zurzeit arbeiten 28 ehemalige Lernende auf vier Kontinenten für Bühler. Auch hier bereitet das Unternehmen interessierte Lernende gezielt auf weltweite Einsätze vor.

Allrounderinnen und Internationale

Um dem Fachkräftemangel überhaupt entgegentreten zu können, zeigt Bühler interessierten Schulabgängerinnen und -abgängern, dass das Unternehmen mehr als eine reine Berufsausbildung für einen einzelnen Beruf anbietet. Bühler stellt die Lernenden bestmöglich für den Arbeitsmarkt auf, indem das Unternehmen die Allrounderfähigkeiten von Lernenden stärkt. Sie durchlaufen verschiedene Abteilungen mit anderen Schwerpunkten. Noch viel stärker wird in Zukunft die Digitalisierung konsequent in die Ausbildung einbezogen, neben der Förderung von sozialen Kompetenzen, Kreativität sowie Austausch und Diversität. Schon heute kann ein Teil der Lernenden eine Ausbildung in Projektmanagement durchlaufen oder im Ausland arbeiten. Ob in China, Indonesien, Vietnam, Indien, Südafrika, Brasilien, Grossbritannien, Deutschland, Frankreich oder den USA: Seit der Einführung der Auslandeinsätze vor zwölf Jahren haben schon rund 200 Lernende mehrere Monate ihrer Berufslehre an einem Bühler-Standort ausserhalb der Schweiz verbracht. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Lernenden kommen direkt in Kontakt mit verschiedenen Kulturen und Sprachen, stärken ihre Kompetenzen, erweitern den Horizont und werden fit für die Arbeit in einem internationalen Umfeld.

Ständige Erneuerung durch Ausbildung

Stefan Scheiber, CEO der Bühler Group, betont, wie wichtig die internationale Mobilität und eine fundierte, vielseitige Grundausbildung für das Unternehmen sind: «Durch Aus- und Weiterbildung erneuert sich Bühler ständig. Wir schenken unseren Lernenden früh Vertrauen, verlangen aber auch sehr viel von ihnen. Wir eröffnen ihnen die internationale Arbeitswelt, weil wir wollen, dass sie auch später als weltoffene, innovative und vielseitig einsetzbare Mitarbeitende für uns arbeiten – in der Schweiz oder an einem anderen Ort auf der Welt.»