Doch ein Kreisel bei Kreuzung «Sproochbrugg»

Bei der Zuckenrieter «Sproochbrugg»-Kreuzung soll nun doch ein Kreisel gebaut werden. Der Umbau der Kreuzung vor vier Jahren konnte die gefährliche Kreuzung nicht entschärfen.

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Zuckenriet. Trotz Umbau der Kreuzung «Sproochbrugg» in Zuckenriet haben sich in den letzten drei Jahren elf polizeilich registrierte Unfälle mit elf Verletzten ereignet. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) hat die Gefahrenstelle analysiert und kommt zum Schluss, dass ein Kreisel die Situation entschärfen kann. Auf Empfehlung der bfu wird das kantonale Tiefbauamt die Kreuzung «Sproochbrugg» zu einem Kreisel umbauen. Die Kosten werden vom Kanton St.

Gallen und der Gemeinde Niederhelfenschwil getragen und belaufen sich aufgrund einer sehr groben Schätzung auf mindestens 800 000 Franken. Bis zum Baubeginn des Kreisels, der frühestens im Frühling 2011 erfolgt, werden als Sofortmassnahme von Oberbüren und Zuckenriet Stopptafeln angebracht.

Bemerkenswert ist dieses Kreiselprojekt vor allem vor dem Hintergrund, dass vor vier Jahren der Bau eines Kreisels bereits einmal zur Debatte stand, dann aber aus Kostengründen von der Gemeinde Niederhelfenschwil verworfen wurde.

Anstelle eines Kreisels wurden Verkehrsteiler gebaut sowie die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 km/h herabgesetzt. Diese erfolglosen Massnahmen kosteten insgesamt rund 380 000 Franken. (nb.) region wil 39

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