DISKUSSION: Aufgabenteilung mit Armee

An der Versammlung des Baumeisterverbandes Wil-Toggenburg-Gossau ging es um Bewilligungen für Armeeobjekte.

Thomas Riesen
Drucken
Teilen

Soll die Armee zu Übungszwecken Objekte abreissen dürfen? Damit befassten sich die Bauleute im «Hof zu Wil» intensiv. Konkret ging es um vier Objekte: den Abbruch eines Klärbeckens in Mogelsberg, eines Klärbeckens in Brunnadern, eines Bauernhauses in Alt St. Johann sowie die Entleerung eines Steinschlagnetzes in Wildhaus.

Selbstverständlich ist das nicht, die Armee könnte zur Konkurrenz für die Bauunternehmen werden. Diese Ansicht vertrat ein Versammlungsteilnehmer. Das gelte auch im Toggenburg. Ein anderer Teilnehmer sagte: «Soll die Armee das übernehmen. Wenn es zur Ausbildung dient, ist das in Ordnung.»

Othmar Schlauri, Präsident des regionalen Baumeisterverbandes, warb für die Einsatzmöglichkeit der Armee. Ein solcher Abbruch sei die beste Übung für das Zusammenspiel mit dem Zivilschutz. Nicht bewilligt wurde der Armeeeinsatz beim Abbruch der beiden Klärbecken, um das Bauernhaus und das Steinschlagnetz dürfen sich nun Soldaten und Zivilschützer kümmern.

Mit der Versammlung waren keine Wahlen verbunden. Der Vorstand besteht weiter aus Schlauri, Thomas Brem und Ivo Bommer. Allerdings musste der Austritt Kurt Schreibers (Niederwil) hingenommen werden.

Thomas Riesen

redaktion@wilerzeitung.ch