Diplom für Francesca Nocita

Das TZ Fürstenland Frauen (TZFF) beteiligte sich an den Schweizer Juniorinnen-Meisterschaften in Utzensdorf. Medaillen gab es keine.

Hans Kölbener/Urs Nobel
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Francesca Nocita turnte souverän und gewann ein Diplom. (Bild: Andi Hasler)

Francesca Nocita turnte souverän und gewann ein Diplom. (Bild: Andi Hasler)

KUNSTTURNEN. Neben der Förderung qualifizierten Nachwuchses will das TZFF jeweils möglichst viele Turnerinnen aus den eigenen Reihen an die Meisterschaften der Juniorinnen bringen. Dies gelang dieses Jahr in besonderem Mass. Vom wichtigsten «Nachwuchslieferanten» der Ostschweiz qualifizierten sich 17 Turnerinnen. Dass die Medaillen und Diplome dann meistens an Kaderturnerinnen aus den Leistungszentren gehen, sind sich die Verantwortlichen bewusst.

Diplomrang

Den Einstieg in den Turnsport erlebte Francesca Nocita im TZFF. Unterdessen ist sie schon eine gestandene Kaderturnerin. Francesca Nocita hat hinsichtlich der Schweizer Meisterschaft den Schwierigkeitsgrad ihrer Elemente erhöht, kam ohne Patzer durch und turnte den besten Wettkampf dieser Saison. Diese Leistungssteigerung brachte ihr den nicht unbedingt erwarteten fünften Schlussrang und den Gewinn eines Diploms. Ein versöhnliches Ende einer harten Wettkampfsaison für die Wilerin, die im Verlauf der Saison selten ohne einzelne Patzer turnte.

Potenzial

Den Turnerinnen des TZFF wurde als Zielsetzung an der Schweizer Meisterschaft vorgegeben, ihren Qualifikationsrang hinsichtlich der Meisterschaft zu bestätigen. Haupttrainerin Marianne Steinemann durfte erfreut zur Kenntnis nehmen, dass dies einem grossen Teil ihrer Schützlinge gelungen ist. Fast die Hälfte aller Teilnehmenden aus dem Fürstenland schafften es sogar, die Zielsetzung zu übertreffen. Alina Knöpfel (STV Lütisburg) schaffte es beispielsweise, in ihrem wichtigsten Wettkampf fast ihr ganzes Leistungsvermögen abzurufen und sich im Programm inmitten der Kaderturnerinnen zu klassieren.

Das TZFF, lange Jahre Medaillengarant in den höheren Kategorien, zeigt sich stolz, dass es in den Programmen 1 und 3 insgesamt zehn Turnerinnen an die Schweizer Meisterschaften delegieren konnte. Zusammen mit den zwei Turnerinnen im Programm 2 wächst eine Generation heran, die in Zukunft bei entsprechender Förderung ebenfalls wieder einmal um eine Medaille kämpfen kann.