Diese zehn Personen wollen in die Wiler Stadtregierung

Am Montagabend lief die Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen ab. Die Stadt will am Mittwoch informieren. Zehn Namen sind bereits bekannt.

Gianni Amstutz
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Daniel Meili amtet bereits als Stadtpräsident ad interim. Er hofft, das Amt nicht nur vorübergehend auszuführen.
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Hans Mäder ist bereits Gemeindepräsident in Eschlikon. Nun möchte er dasselbe Amt in Wil ausüben.
Stadtrat Dario Sulzer steht seit rund acht Jahren dem Departement Soziales, Jugend und Alter vor. Jetzt will er den nächsten Schritt machen und Stadtpräsident werden.
Der abtretende Präsident der Fastnachtsgesellschaft Wil regierte die Stadt Wil bisher nur jeweils während der fünften Jahreszeit. Nun will der Parteilose das Stadtpräsidium übernehmen.
Daniel Stutz von den Grünen Prowil wurde 2016 in einer Kampfwahl überraschend zum Vorsteher des Departements Bau, Umwelt, Verkehr gewählt. Er möchte gerne eine zweite Amtszeit anhängen und stellt sich der Wiederwahl.
Seit 2014 ist die parteilose Jutta Röösli Schulratspräsidentin. Auch sie strebt eine weitere Amtszeit im Stadtrat an.
Die SVP macht als zweitstärkste Partei in Wil den Anspruch auf eine Vertretung im Stadtrat geltend. Richten soll es Stadtparlamentarierin und Ortsparteipräsidentin Ursula Egli.
FDP-Stadtparlamentarier Jigme Shitsetsang kandidiert für den Stadtrat. Die Liberalen hoffen, mit ihm und Daniel Meili bald doppelt in der Regierung vertreten zu sein.
Einst war Wil eine CVP-Hochburg. Vor vier Jahren verlor die Partei jedoch durch die Abwahl von Marcus Zunzer einen ihrer zwei Sitze im Stadtrat. Beat Gisler als Stadtratskandidat soll gemeinsam mit Hans Mäder die alte Ordnung wiederherstellen.
Andreas Breitenmoser will als parteiloser Kandidat für den Stadtrat als Brückenbauer zwischen links und rechts fungieren.

Daniel Meili amtet bereits als Stadtpräsident ad interim. Er hofft, das Amt nicht nur vorübergehend auszuführen.

Bild: PD

Am 27. September finden in Wil die Gesamterneuerungswahlen fürs Stadtpräsidium, den Stadtrat sowie das Parlament statt. Bis gestern Abend um 18.30 Uhr hatten Interessierte Zeit, sich als offizielle Kandidierenden aufstellen zu lassen.

Zehn Personen traten bisher an die Öffentlichkeit und meldeten Ambitionen an, künftig Teil der Wiler Regierung sein zu wollen. Fürs Stadtpräsidium kandidieren vier Personen, für den Stadtrat sind es sechs. Theoretisch wäre es möglich, das sich weitere Personen zur Wahl stellen, ohne dies bisher öffentlich kundgetan zu haben.

Die Stadt Wil gibt morgen die offiziellen Wahlvorschläge bekannt. Selbst wenn es – was wahrscheinlich ist – bei zehn Kandidierenden bleibt, stehen Wil im Herbst spannende Wahlen bevor.