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Die Wandergruppe 60 plus sorgt für Bewegung und Geselligkeit

Die nähere Umgebung mit Gleichgesinnten zu Fuss erkunden und das gemütliche Beisammensein pflegen, das ist der Zweck der losen Gruppierung Wanderung 60 plus.
Zita Meienhofer
Hermann Helg (links) und Guido Staub (2. v.l.) führten die Wanderfreudigen bei der Juli-Wanderung in die Wissbachschlucht. (Bild: Zita Meienhofer)

Hermann Helg (links) und Guido Staub (2. v.l.) führten die Wanderfreudigen bei der Juli-Wanderung in die Wissbachschlucht. (Bild: Zita Meienhofer)

Die Pensionierung vor vier Jahren brachte es mit sich, dass der ehemalige Reallehrer Hermann Helg über mehr freie Zeit verfügte. Deshalb, und weil es Spass macht, gemeinsam zu Fuss unterwegs zu sein, kam die Anfrage vom ebenfalls pensionierten Gemeinderatsschreiber Guido Staub, eine Gruppe Wanderung 60 plus zu gründen. Gesagt, getan. Am 5. März 2014 versammelten sich 47 Wanderfreudige, liefen von Oberbüren nach Bischofszell und kehrten mit dem Postauto zum Ausgangspunkt zurück. Seit mehr als vier Jahren wird monatlich gewandert – ob Regen, Schnee oder heisse Temperaturen, die Wanderfreudigen lassen sich vom Wetter nicht abhalten. Im Mitteilungsblatt der Gemeinde informiert Hermann Helg über die Wanderung – jedoch ohne Angabe der Route. Wer Lust und Zeit hat, der kommt, eine Anmeldung ist nicht nötig.

«Durchschnittlich sind es jeweils 26 Frauen und Herren», sagt Hermann Helg. Er führt exakt Buch über die Anzahl Teilnehmer, über die Höhenmeter, die Wanderzeit, die Länge der Strecke. Zudem hat er die Route auf einer Wanderkarte digital eingezeichnet und ausgedruckt. Hinzu kommen Fotos, die er selber macht oder von Mitwandernden bekommt, welche die «trockenen» Daten illustrieren.

Fein säuberlich hat er die bislang 53 Touren dokumentiert und jederzeit griffbereit in einem Ordner abgelegt. Bei der 50. Wanderung wurde dem Jubiläum gedacht. Die Route führte von St. Georgen auf dem Panoramaweg, auf dem die Sicht zum Bodensee, wie zum Alpstein, frei wird, zur Ganggelibrogg in St. Gallen-Haggen. «Bei der Kappelle haben wir auf unser Jubiläum angestossen», erzählt Helg.

Geselligkeit ist ebenso wichtig wie das Wandern

Bei Beginn planten die Initianten, die Wanderungen jeweils vom Frühling bis zum Herbst anzubieten. Doch es zeigte sich schnell, dass das Angebot einem Bedürfnis entspricht und die Wanderfreudigen auch im Winter unterwegs sein wollen. «Es werden Kontakte geknüpft, Leute im Pensionsalter lernen Gleichaltrige kennen. Ich habe viele positive Rückmeldungen bekommen», sagt der Wanderleiter.

Die Routen stellt grösstenteils Hermann Helg zusammen. Mit Guido Staub läuft er jeweils jede Route vor der Wanderung mit der Gruppe ab. Unterwegs sind die Wanderer meist in der Region zwischen Oberbüren und St. Gallen, jede Wanderung führt über andere Pfade und dauert zwei bis drei Stunden. «Wichtig ist», betont Hermann Helg, «dass sich auf dem Weg ein Restaurant befindet, denn das Gesellschaftliche ist ebenso zentral wie das Wandern selber». Einmal im Jahr sind die Wanderfreudigen aus Oberbüren und Umgebung einen Tag unterwegs. Dieses Jahr führt sie die Tageswanderung mit dem öffentlichen Verkehrsmittel auf den Ricken und von dort nach Schmerikon.

Mit Kollegen und den Schülern gewandert

Hermann Helg ist in Schwarzenbach aufgewachsen. Später war er in Uzwil als Reallehrer tätig. In seiner Kindheit sei in seiner Familie nicht gewandert worden. Eher habe er sich an der Thur aufgehalten und dort gebadet. Die Thur sei damals auch der Treffpunkt der Jungen gewesen, erinnert er sich. Später dann war er mit Kollegen im Alpstein, im Bündnerland oder im Glarnerland wandernd unterwegs. Touren unternahm er auch mit seinen Schulklassen – auf der Schulreise und im Sommerlager. «Ich hatte Freude an den Bergen», sagt er und bekennt, «doch nun geht es nicht mehr gleich gut, ich habe Höhenangst.»

Hinweis

Interessierte, die auf einer Wanderung bei der Gruppe «Wanderung 60 plus» dabei sein wollen, treffen sich jeweils am ersten Dienstag im Monat um 12.30 Uhr beim Pfarreiheim Wiblen in Oberbüren oder gemäss Beschrieb im Mitteilungsblatt Oberbüren.

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