Kommentar

Die Wahl von Caroline Bartholet ist gut für die Gemeinde Niederbüren

Die Erleichterung ist spürbar: Niederbüren hat das Gemeindepräsidium bereits im ersten Wahlgang besetzen können. Das ist ein klares Zeichen.

Tobias Söldi
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Tobias Söldi, Redaktion Wil

Tobias Söldi, Redaktion Wil

Zwar liegt Caroline Bartholets Resultat nur drei Stimmen über dem absoluten Mehr, dennoch darf es als deutliches Zeichen für die Oberuzwilerin gewertet werden. Allein die Tatsache, dass bereits der erste Durchgang einen Entscheid brachte, ist bezeichnend. Zudem lag die Stimmbeteiligung bei hohen 70 Prozent.

Mit der Wahl von Caroline Bartholet hat Niederbüren die Chance, ein neues Kapitel aufzuschlagen und ein altes abzuschliessen. Die Voraussetzung dafür ist aber, dass sich die Bevölkerung nun hinter die neu gewählte Gemeindepräsidentin stellt. Nur dann wird es gelingen, die Misstöne während des Wahlkampfes und die monatelangen Querelen rund um das Textilmuseum ad acta zu legen. Nur dann können die Gräben, die sich in den letzten Monaten in der Gemeinde aufgetan haben, endlich wieder zugeschüttet werden.