Die Talfahrt hält weiter an

Der EHC Uzwil bezieht die dritte Niederlage in Serie. Vor heimischer Kulisse unterliegt das Team von Trainer Mischa Wasserfallen dem auf dem Papier als Aussenseiter geführten EHC Wallisellen mit 1:3.

David Metzger
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Die Gelben aus Wallisellen wehrten sich erfolgreich gegen Uzwil. (Bild: David Metzger)

Die Gelben aus Wallisellen wehrten sich erfolgreich gegen Uzwil. (Bild: David Metzger)

EISHOCKEY. Eigentlich ist der EHC Uzwil im Vergleich mit dem EHC Wallisellen nicht die schlechtere Mannschaft. Es wusste sich nämlich bei ausgeglichener Spieleranzahl auf dem Eis nie eine der beiden Mannschaften wirkliche Vorteile zu erspielen. Doch die Uzwiler zogen in den spielentscheidenden Situationen, also vor allem, was das Powerplay anging, den kürzeren.

Während es der EHC Uzwil verpasste, auch aus mehreren komfortablen 5-gegen-3-Möglichkeiten Profit zu schöpfen, nützten die Zürcher ihrerseits gleich die ersten beiden sich bietenden Powerplays im Startdrittel resolut aus. Die Uzwiler Mannschaft zeigte sich in den jeweiligen Situationen im Defensivspiel zu wenig konsequent und liess die herannahenden Stürmer einfach passieren. So musste das Heimteam das Eisfeld im ersten Drittel mit einem 0:2-Rückstand räumen.

Langsam wach geworden

Wie schon in den beiden zuletzt ausgetragenen Spielen gegen Dielsdorf und Lenzerheide bekundete der EHC Uzwil Mühe, sich mit der Rolle des Favoriten und Spielgestalters anzufreunden. Aus einer zwar soliden Grundleistung liessen sich in der Offensive in den ersten dreissig Minuten kaum zusammenhängende Aktionen notieren. Erst mit dem Gegentreffer zum 0:3 zur Spielmitte erreichte auch der Uzwiler Angriff so langsam Betriebstemperatur. Mit dem 1:3-Anschlusstreffer von Lucas Hohlbaum fand der EHC Uzwil noch vor der zweiten Pause zurück ins Spiel.

Kein Tor mehr

Im Schlussdrittel warfen die Uzwiler zwar noch einmal alles in die Waagschale, wussten in der Offensive aber keine Tore mehr zu erzielen. Zudem schwächte sich das Team mit vielen teils unnötig eingefangenen Strafen selbst immer wieder. Für die kommenden Spiele muss Uzwil deshalb, vor allem was das Über- und Unterzahlspiel angeht, wieder cleverer und konsequenter agieren, um die Talfahrt zu stoppen und auf die Siegesstrasse zurückzukehren.