Die SVP will zurück zur Einheit

Die SVP Kirchberg will wieder geeint ihre politischen Interessen vertreten, dies machte der Vorstand der Ortspartei an der Hauptversammlung deutlich.

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IDDABURG. Die Hauptversammlung der SVP Kirchberg auf der Iddaburg begann mit dem Jahresrückblick des Präsidenten Linus Thalmann. «Obwohl Martin Gretler und Nadja Riedweg die Wahlen in die Geschäftsprüfungskommission respektive in den Schulrat knapp verpassten, waren die Resultate sensationell», sagte er. Besonders stolz könne die Ortspartei auf die Wiederwahl von Hermann Baumgartner in den Gemeinderat sein.

Wieder geeint auftreten

Die Abstimmung zum neuen Gemeindesaal im September 2012 war das prägendste Ereignis für die SVP Kirchberg im vergangenen Jahr. Dieses habe laut dem Präsidenten die Ortspartei in zwei Lager gespalten, da einige Mitglieder der Interessengemeinschaft Kirchberger Gemeindesaal (IG Saal) angehörten und deren Anliegen vertraten. Nun gelte es, wieder eine Einheit zu werden und gemeinsam die politischen Interessen in der Öffentlichkeit zu vertreten. Kassier Cyrill Meyer präsentierte die Jahreszahlen und Vermögensübersicht der Vereinskasse. Diese weist für das vergangene Jahr einen Verlust von 1131 Franken aus. Dies erstaunt wenig, da finanzielle Anstrengungen für die Wahlkämpfe unternommen werden mussten. Die Mitglieder zeigten sich erfreut, dass der Vorstand bereits im laufenden Jahr wieder mit einem Überschuss rechnet. «Dazu beitragen soll einmal mehr der 1.-August-Brunch der SVP», sagte Linus Thalmann. Der Vorstand der Ortspartei ist auch bemüht, den Mitgliedern in diesem Jahr einiges zu bieten. So findet im Mai 2013 ein Gewerbe-Rundgang innerhalb der Gemeinde statt. Der Besuch bei der Bamos AG in Bazenheid im vergangenen Jahr sei ein grosser Erfolg gewesen, resümierte Thalmann. Ein weiterer Höhepunkt werde der SVP-Brunch sein, wo sich gross und klein treffen werden. Im September 2013 veranstaltet die SVP Kirchberg zusammen mit der SVP Lütisburg einen Grillabend an der Thur.

Neuer Aktuar gesucht

Bereits nach einem Jahr hat Aktuar Daniel Obrist seinen Rücktritt erklärt. «Der Grund ist nicht verlorengegangenes Interesse an der Parteiarbeit, sondern sein kürzlich vollzogener Wohnort- und Kantonswechsels», sagte Linus Thalmann. Die Ortspartei suche nun eine Aktuarin oder einen Aktuar, der aus der Gemeinde stammt und die Interessen der Bevölkerung so am besten vertreten könne. Der Vorstand ist nun bemüht, das Amt des Aktuars so schnell wie möglich neu zu besetzen. Interessierte Personen können sich bei Linus Thalmann, 079 698 23 41, melden. (pd)