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Die Skirennfahrerinnen Sarah Zoller und Aline Höpli wollen in der neuen Saison angreifen

Die beiden Flawiler Nachwuchshoffnungen stehen vor ihrer ersten gemeinsamen Saison auf Stufe U18. Die 16-jährige Sarah Zoller startet am Donnerstag, die 17-jährige Aline Höpli muss sich noch gedulden.
David Metzger
Brennen auf ihr erstes Rennen dieser Saison: Aline Höpli (links) und Sarah Zoller. (Bild: David Metzger)

Brennen auf ihr erstes Rennen dieser Saison: Aline Höpli (links) und Sarah Zoller. (Bild: David Metzger)

Wenn im Flachland die Temperaturen sinken und Nebelschwaden Einzug halten, naht der erste Schneefall. Dies wiederum ist für die Skirennfahrerinnen Sarah Zoller und Aline Höpli das Zeichen, dass der Saisonstart nicht mehr lange auf sich warten lässt. Für Zoller ist es ab Donnerstag so weit. Die 16-Jährige wird auf der Diavolezza oberhalb von Pontresina in der nationalen U18-Nachwuchsstufe ihr erstes Rennen dieser Saison fahren.

Höpli dagegen muss sich mit ihrer Startpremiere noch gedulden. Die in der Flawiler Egg aufgewachsene 17-Jährige hatte sich vergangene Saison das Kreuzband gerissen und benötigt noch Zeit, um wieder voll angreifen zu können. Dennoch sagt Höpli, dass der Genesungsverlauf eigentlich perfekt und viel schneller als prognostiziert verlaufen sei. Höpli ergänzt:

«Ziemlich sicher werde ich in diesem Jahr deshalb auch noch Rennen bestreiten.»

Wegen ihres Verletztenstatus im FIS-Punktesystem kann sich Höpli die notwendige Zeit nehmen, um den geeigneten Moment für die Rückkehr auf die Skipiste auszusuchen. Die wenigen Zeitläufe, die Höpli in der Saisonvorbereitung bestritt, zeigen aber, dass mit der 17-jährigen Flawilerin zu rechnen ist.

Zoller vor Premiere

Anders präsentiert sich die Ausgangslage für Sarah Zoller aus Burgau, auch einem Flawiler Weiler. Die zweifache Schweizer-Meisterin auf Stufe U16 des vergangenen Jahres bestreitet ihre erste Saison auf der nächsthöheren Stufe und steht damit vor neuen Herausforderungen.

Da Zoller noch keine FIS-Punkte sammelte, muss sie die ersten Rennen aus einer hinteren Startposition in Angriff nehmen. Sie muss sich – zumindest anfänglich – auf bereits strapazierten Pisten beweisen und wird es deshalb schwieriger haben, Punkte einzufahren.

Training in Hamburger Skihalle

Ansporn und Motivation dürfte Zoller aber zumindest die im September verliehene Auszeichnung des St. Galler Sportpreises geben, welcher ihr als beste Nachwuchsathletin überreicht worden ist. Zoller sagt:

«Mit dem zusätzlichen Schub aus diesem Erfolg kann ich hoffentlich auch in dieser Saison voll angreifen.»

Die beiden Nachwuchshoffnungen bestritten die diesjährige Saisonvorbereitung grösstenteils gemeinsam. Beinahe einen Monat verbrachten die Athletinnen des Nationalen Leistungszentrums Ost in Saas-Fee auf dem Gletscher zu Trainingszwecken. Darüber hinaus standen auch ein Konditionstrainingslager mit einer mehrtägigen Tour von Flims bis nach Zürich sowie ein spezielles Startrampentraining in Obersaxen auf dem Programm. Der Höhepunkt war ein viertägiger Trip nach Hamburg, wo in einer Skihalle intensiv auf Eisschnee trainiert wurde.

Ehemaliger Trainer löst Wettschulden ein....

Die Reise in die norddeutsche Hafenstadt war in diesem Sommer nicht die einzige gemeinsame Deutschland-Tour der beiden Skirennfahrerinnen. Bereits im Juli hatten sie auf Einladung ihres früheren Trainers beim Ostschweizer Skiverband, Bär Burkhard, die Bundeshauptstadt Berlin besucht.

«Wir hatten mit ihm die Wette abgeschlossen, dass er uns auf einen Städtetrip einlädt, wenn wir gemeinsam mit Aline Loose einmal einen Dreifachsieg landen sollten», sagt Höpli. «Da uns dies auf Stufe U16 im allerletzten Rennen gelang, durften wir diese Abmachung nun endlich einlösen», so Zoller.

...und traut beiden Talenten viel zu

Angesprochen auf die Geschichte muss Burkhard herzhaft lachen und fügt an, dass er einen solchen Städtetrip gerne wiederhole, sollte sich die Story eines Tages im Weltcup wiederholen. «Keine Frage, dies wäre phänomenal», sagt Burkhard. Dennoch ist es noch ein weiter Weg bis dahin. Er ergänzt:

«Sarah Zoller und Aline Höpli bringen auf jeden Fall viel Potenzial mit, um eines Tages vielleicht einmal im Weltcupzirkus mitfahren zu können.»

Der erste Grundstein dazu kann Zoller ab Donnerstag auf der Diavolezza im Kanton Graubünden legen, wo die ersten Saisonrennen auf der Nachwuchsstufe U18 anstehen. Und auch Aline Höpli wird bald Gelegenheiten erhalten, ihr Talent zu zeigen.

Zwei Slaloms auf der Diavolezza

Die Skirennfahrerin Sarah Zoller fährt in dieser Woche zwei FIS-Slaloms auf der Diavolezza. Die Rennen finden am Donnerstag und Freitag statt.

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