Die Schweiz brennt

Am Samstag findet der zweite nationale Brennertag statt. Auch Destillerien in der Region öffnen ihre Türen.

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Seit Jahrhunderten werden in der Schweiz in gewerblichen Betrieben und auf Bauernhöfen Destillate gebrannt. Die Kultur des Brennens hat sich im Laufe der Zeit verändert. Was im Volksmund früher meist einfach nur Schnaps genannt wurde, ist in Tat und Wahrheit heute ein edles Kunstwerk; ein Edelbrand eben. Mit der Idee «Die Schweiz brennt» wollen die Verantwortlichen des Schweizer Obstverbandes und des Schweizerischen Spirituosenverbandes die Konsumenten für den kulturellen und kulinarischen Reichtum der Schweizer Edelbrände sensibilisieren. Tradition, Vielfalt, Feinheit, guter Geschmack und Präzision spielen bei der Destillation eine entscheidende Rolle. Es sind gute Schweizer Werte, die unsere Edelbrände ausmachen.

Es ist spannend, was sich aus heimischen Früchten produzieren lässt, und genau das wird am 12. November gezeigt. Jede Region hat ihre eigenen Früchte und Kräuter und ist damit unverwechselbar. Für Interessierte lohnt es sich deshalb, nicht nur eine, sondern verschiedene Brennereien zu besuchen. (pd)

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