Die «Regi» lebt wieder auf

Ende 2008 wurde die Regionalzeitung eingestellt. Eine Projektgruppe lanciert nun einen Neustart und rechnet mit 3000 Abonnenten.

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eschlikon. Eine Zeitung «aus der Region für die Region» soll die «Regi – die Neue» sein, die von der Projektgruppe mit Erika Bleisch Imhof, Peter Bühler, Robert Meyer, Hansjörg Brunner und Bruno Lüscher am Mittwochabend vor Vertretern aus öffentlichen Körperschaften, Vereinen und dem Gewerbe vorgestellt wurde.

Situation verbessern

Nach dem Bekanntwerden des Verkaufs der Thurgauer Zeitung an die NZZ-Gruppe drohe die Region zu einem publizistischen Niemandsland zu werden.

«Wir fühlen uns unterversorgt und befürchten, dass sich die Situation noch verschlechtert», sagte die Projektleiterin Erika Bleisch Imhof. Die neue «Regi» soll zweimal wöchentlich im Umfang von 12 bis 16 Seiten erscheinen.

Gewinn im dritten Jahr

Als Organisationsform wurde die Genossenschaft gewählt. Die Redaktion soll zwei Personen mit insgesamt 140 Stellenprozenten umfassen, der neue Chefredaktor ist zugleich der ehemalige «Regi»-Chefredaktor, Bobby Walther.

Der Businessplan sieht die Finanzierung der Genossenschaft mittels Anteilscheinen zu 500 Franken und rechnet bis in drei Jahren mit 1230 Genossenschaftern. Bis in drei Jahren rechnet man mit 3000 Abonnenten. Der Preis für ein Jahresabo beträgt 125 Franken, Genossenschafter bezahlen 99 Franken. Peter Bühler, Bankleiter der Raiffeisenbank Aadorf, zeigt sich zuversichtlich, den Businessplan, der bereits nach drei Jahren einen Gewinn prognostiziert, einhalten zu können. (rb.)