Die Pfarreien wollen weiter zusammenrücken

Die Bürgerversammlung der Kirchgemeinde Bichwil-Oberuzwil ging ohne Diskussion über die Bühne. 101 von total 1923 Stimmberechtigten nahmen an der Versammlung in der Mauritiuskirche Bichwil teil. Der Gesamtsteuerfuss bleibt unverändert bei 24 Prozentpunkten.

Bea Näf
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BICHWIL/OBERUZWIL. Die Bürgerversammlung der vor einem Jahr zusammengeschlossenen Kirchgemeinden Bichwil und Oberuzwil warf keine hohen Wellen. Allen Anträgen wurde ohne Gegenstimme zugestimmt. Der Gesamtsteuerfuss bleibt unverändert bei 24 Steuerprozenten.

Mit Aushilfen überbrücken

101 von total 1923 Stimmberechtigten nahmen an der Versammlung in der Mauritiuskirche Bichwil teil, dies entspricht einem Anteil von 5,25 Prozent. Kirchenverwaltungsratspräsident Andreas Kilchör dankte im Jahresbericht dem im Herbst 2012 in Pension gegangenen Pfarrer Georg Schmucki, welcher als überaus engagierter Seelsorger in den Pfarreien Niederuzwil, Henau, Oberuzwil und Bichwil gewirkt hat. Die priesterlichen Dienste wurden nach dem Wegzug von Pfarrer Schmucki durch Aushilfen gedeckt. Kilchör zeigte sich erfreut über die Wahl von Pater Pawel Malek als priesterlicher Mitarbeiter in der Seelsorgeeinheit Uzwil und Umgebung. Die Amtseinsetzung erfolgt am 9. Mai in der Kirche Henau. Der pensionierte Pfarrer Bernhard Sohmer aus Niederuzwil amtet zurzeit noch als Pfarradministrator ad interim für die Seelsorgeeinheit.

Katechetin gesucht

Wie Andreas Kilchör weiter ausführte, ist der Kirchenverwaltungsrat nach dem bevorstehenden Wechsel der Katechetin Isabella Geisser von Oberuzwil nach Henau auf der Suche nach einer geeigneten Nachfolgeregelung. Per Ende des letzten Jahres wurde die langjährige Aktuarin Sonja Nussli verabschiedet. Der Kirchenverwaltungsrat wählte Nadine Sutter als Nachfolgerin.

Die Rechnung 2012 weist einen Gewinn von 24 968 Franken aus. Budgetiert wurde ein Verlust von gut 41 000 Franken. Kilchör dankte der ehemaligen Kassierin Caroline Tribelhorn, welche während ihrer letzten Amtszeit die Umstellung der Konten auf den neuen Kontenplan professionell umgesetzt habe. Die Kirchgemeinde Bichwil-Oberuzwil kann auch dieses Jahr mit namhaften Beiträgen des katholischen Konfessionsteils des Kantons St. Gallen rechnen. Somit stünden Gelder für sinnvolle Projekte der Pfarreien Oberuzwil und Bichwil zur Verfügung, welche der vermehrten Zusammenarbeit dienen sollten, informierte Kilchör. Dem Antrag des Kirchenverwaltungsrates um Beibehaltung des Steuerfusses von 24 Prozentpunkten wurde einstimmig angenommen. Er setzt sich aus vier Prozent Zentralsteuer und 20 Prozent ordentliche Steuer zusammen.

Seelsorgeeinheit erweitern

Andreas Kilchör orientierte zum Schluss darüber, dass die Kirchbürgerversammlungen in Zukunft aus terminlichen Gründen nicht mehr traditionsgemäss am Palmsonntag stattfinden würden. Der späteste Termin sei Mitte April des jeweiligen Jahres. Die Kirchbürger wurden zudem in Kenntnis gesetzt, dass aller Voraussicht nach ab dem Jahr 2015 die Martinspfarrei Jonschwil der Seelsorgeeinheit Uzwil und Umgebung angeschlossen werde.

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