Die Panik vor dem Corona-Virus bleibt in der Bevölkerung aus

Wohin man schaut, beinahe überall ist das Corona-Virus Thema Nummer eins. Um den Puls der Region zu fühlen, sammelte die «Wiler Zeitung» Stimmen aus der Bevölkerung.

Katja Brütsch und Beat Lanzendorfer
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Wegen des Corona-Virus sind Desinfektionsmittel so knapp geworden.

Wegen des Corona-Virus sind Desinfektionsmittel so knapp geworden.

Bild: Reto Martin

Die Frage lautete: Wie stark beeinflusst Sie das Corona-Virus im Alltag? In der Bevölkerung zeigt sich die ganze Bandbreite an Einschätzungen. Eine konkrete Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus scheint jedoch nicht sehr verbreitet zu sein.

Die Entscheidungen und Massnahmen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) werden akzeptiert und mehrheitlich für gerechtfertigt erachtet. Mehrere Umfrageteilnehmerinnen und Umfrageteilnehmer beklagen jedoch bereits einen Überfluss an Informationen zum Virus.

Romy Oswald, Kirchberg

Ich informiere mich jeweils via Presse, wie der aktuelle Stand ist. Einfluss auf meinen persönlichen Alltag hat das Corona-Virus aber nicht. Meine Tochter Jennifer arbeitet in einer Arztpraxis, sie hat mir berichtet, dass bei ihnen bisher alles in gewohntem Rahmen abläuft. Wir sollten das Corona-Virus durchaus ernst nehmen, dürfen dabei aber nicht vergessen, dass wir praktisch jeden Winter ein Grippe-Virus haben.
Bild: Beat Lanzendorfer
Ich informiere mich jeweils via Presse, wie der aktuelle Stand ist. Einfluss auf meinen persönlichen Alltag hat das Corona-Virus aber nicht. Meine Tochter Jennifer arbeitet in einer Arztpraxis, sie hat mir berichtet, dass bei ihnen bisher alles in gewohntem Rahmen abläuft. Wir sollten das Corona-Virus durchaus ernst nehmen, dürfen dabei aber nicht vergessen, dass wir praktisch jeden Winter ein Grippe-Virus haben.

Silvano Frei, Bazenheid

Als Postbote ist das Corona-Virus auf meiner Tour natürlich das Thema Nummer 1. Ich spüre eine gewisse Verunsicherung, weil viele nicht wissen, wie es weitergeht. Etwas Respekt sollte man schon haben, zu viel Angst bringt aber auch nichts. Schade finde ich es für die vielen Vereine, die nun gezwungen sind, ihre Veranstaltung abzusagen. Mir tun in erster Linie die Menschen leid, die im Vorfeld viel Arbeit geleistet haben.
Bild: Beat Lanzendorfer
Als Postbote ist das Corona-Virus auf meiner Tour natürlich das Thema Nummer 1. Ich spüre eine gewisse Verunsicherung, weil viele nicht wissen, wie es weitergeht. Etwas Respekt sollte man schon haben, zu viel Angst bringt aber auch nichts. Schade finde ich es für die vielen Vereine, die nun gezwungen sind, ihre Veranstaltung abzusagen. Mir tun in erster Linie die Menschen leid, die im Vorfeld viel Arbeit geleistet haben.

Michelle Nagel, Bäbikon

Direkt betroffen bin ich nicht, zum Glück, das Corona-Virus beschäftigt uns aber schon. Unsere vier Kinder gehen in den Kindergarten oder zur Schule. Immer wenn sie nach Hause kommen, wissen sie wieder etwas Neues zu berichten. Beim Mittagessen wird zur Zeit fast nur noch über das Corona-Virus gesprochen. Mit einem Faltblatt wurden die Kinder in der Schule auf das Thema sensibilisiert.
Bild: Beat Lanzendorfer
Direkt betroffen bin ich nicht, zum Glück, das Corona-Virus beschäftigt uns aber schon. Unsere vier Kinder gehen in den Kindergarten oder zur Schule. Immer wenn sie nach Hause kommen, wissen sie wieder etwas Neues zu berichten. Beim Mittagessen wird zur Zeit fast nur noch über das Corona-Virus gesprochen. Mit einem Faltblatt wurden die Kinder in der Schule auf das Thema sensibilisiert.

Fabian Scherrer, Bazenheid

Bei uns an der Schule wird über nichts anderes mehr gesprochen. Während es die Kinder und Jugendlichen noch ziemlich lustig finden, was die vielen Kommentare auf Instagram unterstreichen, nehmen es die Lehrer sehr ernst. Händeschütteln ist verboten und die Lehrer halten die Schülerinnen und Schüler an, die Hände gründlich zu waschen, vor allem wenn wir Gegenstände anfassen, die häufig von anderen berührt werden.
Bild: Beat Lanzendorfer
Bei uns an der Schule wird über nichts anderes mehr gesprochen. Während es die Kinder und Jugendlichen noch ziemlich lustig finden, was die vielen Kommentare auf Instagram unterstreichen, nehmen es die Lehrer sehr ernst. Händeschütteln ist verboten und die Lehrer halten die Schülerinnen und Schüler an, die Hände gründlich zu waschen, vor allem wenn wir Gegenstände anfassen, die häufig von anderen berührt werden.

Klara Wick, Müselbach

Ich habe Verständnis für die Massnahmen der Behörden. Um mich auf dem Laufenden zu halten, schaue ich regelmässig die Tagesschau und lese die Zeitung. Angst, mich anzustecken, habe ich aber nicht. Persönlich trifft es mich aber auch ein wenig. Ich fahre jedes Jahr mit dem Zug nach Luzern zum Gedächtnisgottesdienst meines verstorbenen Bruders. Die Fahrt in diesem Jahr am 21. März werde ich wohl schweren Herzens absagen.
Bild: Beat Lanzendorfer
Ich habe Verständnis für die Massnahmen der Behörden. Um mich auf dem Laufenden zu halten, schaue ich regelmässig die Tagesschau und lese die Zeitung. Angst, mich anzustecken, habe ich aber nicht. Persönlich trifft es mich aber auch ein wenig. Ich fahre jedes Jahr mit dem Zug nach Luzern zum Gedächtnisgottesdienst meines verstorbenen Bruders. Die Fahrt in diesem Jahr am 21. März werde ich wohl schweren Herzens absagen.

Remo Menzi, Flawil

Beruflich bin ich im Aussenhandel tätig. Unter anderem habe ich auch geschäftliche Verbindungen nach China. In diesem Bereich führt das Virus zu einem tiefen wirtschaftlichen Einschnitt. Die Empfehlungen des BAG befolge ich. Übertreiben möchte ich die Vorsichtsmassnahmen aber auch nicht. Ein bisschen besorgt bin ich, auch wenn wir uns in der Schweiz auf eine gute medizinische Versorgung verlassen können.
Bild: Katja Brütsch
Beruflich bin ich im Aussenhandel tätig. Unter anderem habe ich auch geschäftliche Verbindungen nach China. In diesem Bereich führt das Virus zu einem tiefen wirtschaftlichen Einschnitt. Die Empfehlungen des BAG befolge ich. Übertreiben möchte ich die Vorsichtsmassnahmen aber auch nicht. Ein bisschen besorgt bin ich, auch wenn wir uns in der Schweiz auf eine gute medizinische Versorgung verlassen können.

Raphael Hug, Rossrüti

Das Corona-Virus beeinflusst mich eigentlich gar nicht. In den Medien ist das Thema zwar omnipräsent, persönlich habe ich jedoch keine Massnahmen getroffen. Bemerkbar wird das Virus aber in der Freizeit, da zum Beispiel die Fussballspiele verschoben worden sind. Im Geschäft ist die Nervosität definitiv spürbar. Wir haben von unserem Arbeitgeber alle ein Corona-Notfall-Set mit Mundschutz und Desinfektionsmittel bekommen.
Bild: Vera Minder
Das Corona-Virus beeinflusst mich eigentlich gar nicht. In den Medien ist das Thema zwar omnipräsent, persönlich habe ich jedoch keine Massnahmen getroffen. Bemerkbar wird das Virus aber in der Freizeit, da zum Beispiel die Fussballspiele verschoben worden sind. Im Geschäft ist die Nervosität definitiv spürbar. Wir haben von unserem Arbeitgeber alle ein Corona-Notfall-Set mit Mundschutz und Desinfektionsmittel bekommen.

Annelies Bühler, Wängi

Das Ganze ist eine absolute Hysterie. Schon die Strasse zu überqueren, scheint mir gefährlicher zu sein als dieses Virus. Darum habe ich weder besondere Massnahmen getroffen noch das Thema in den Medien aktiv verfolgt. Falls es mich treffen sollte, ist es Schicksal, darüber mache ich mir noch keine Sorgen. Das das BAG handelt und Entscheidungen trifft, finde ich richtig, aber jeder soll selber entscheiden können, was er mit den Informationen macht.
Bild: Vera Minder
Das Ganze ist eine absolute Hysterie. Schon die Strasse zu überqueren, scheint mir gefährlicher zu sein als dieses Virus. Darum habe ich weder besondere Massnahmen getroffen noch das Thema in den Medien aktiv verfolgt. Falls es mich treffen sollte, ist es Schicksal, darüber mache ich mir noch keine Sorgen. Das das BAG handelt und Entscheidungen trifft, finde ich richtig, aber jeder soll selber entscheiden können, was er mit den Informationen macht.

Ivana Manojlovic, Wil

Ich mache mir Gedanken darüber, wie schlimm es wirklich ist. Die Medien berichten permanent und auch in den sozialen Medien ist es ein Thema. Das verunsichert mich und vermittelt kein klares Bild über die effektive Bedrohung. Besondere Massnahmen habe ich nicht getroffen, meine Hände wasche ich so gründlich wie immer. Sonst hat das Virus keinen direkten Einfluss auf meinen Alltag. Im Pflegeberuf ist Desinfektionsmittel immer allgegenwärtig.
Ich mache mir Gedanken darüber, wie schlimm es wirklich ist. Die Medien berichten permanent und auch in den sozialen Medien ist es ein Thema. Das verunsichert mich und vermittelt kein klares Bild über die effektive Bedrohung. Besondere Massnahmen habe ich nicht getroffen, meine Hände wasche ich so gründlich wie immer. Sonst hat das Virus keinen direkten Einfluss auf meinen Alltag. Im Pflegeberuf ist Desinfektionsmittel immer allgegenwärtig.