Die Narren entern Sirnach

An der Sirnacher Fasnacht zogen unter dem Motto «SiFas Piraten» nicht nur Seeräuber und Banditen durch die Strassen. Auch Hexen, Hofgeister, Clowns und die drei Musketiere bewarfen die Zuschauer mit Konfetti und Papierschlangen.

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Närrisches Treiben: Am Sirnacher Fasnachtsumzug fielen Seeräuber, Freibeuter, Abenteurer und Banditen in Sirnach ein. Auch gutgelaunte Zuschauer zogen durch die Dorfmitte. (Bild: Maya Heizmann)

Närrisches Treiben: Am Sirnacher Fasnachtsumzug fielen Seeräuber, Freibeuter, Abenteurer und Banditen in Sirnach ein. Auch gutgelaunte Zuschauer zogen durch die Dorfmitte. (Bild: Maya Heizmann)

SIRNACH. Schwer bewaffnet mit Säbeln, Pistolen und Konfetti zogen am Samstagnachmittag unter dem Motto «SiFas Piraten» Seeräuber, Freibeuter und Banditen vom Bahnhof durch die Dorfmitte. Auch Hexen, wilde Teufel, Ratten, die sieben Zwerge und nette Zapfämannli aus dem Hinterthurgau fielen am Sirnacher Fasnachtsumzug in die Gemeinde ein und suchten nach geeigneten Opfern für die Konfettibadewannen. Insgesamt 65 Guggenmusiken, Wagen und andere Narrengruppen unterstützten den Beutezug der Piraten und erfreuten Hunderte von Zuschauern.

Nach dem Umzug zog es viele der Besucher in das Unterhaltungszelt, wo verschiedene Guggen ihre schräg-schrillen Konzerte zum besten gaben. Am Sonntag fand der Gottesdienst für Narren statt, und am Nachmittag tobten und lachten die Kleinsten am Kindermaskenball um die Wette. Sie genossen die Zeit mit Gleichgesinnten und betrachteten mit grossen Kinderaugen die unterschiedlichen Verkleidungen. Die fünfte närrische Jahreszeit wird mit der Füürlizapfenverbrennung am Dienstagabend zu Ende gehen. (red.) Hinterthurgau 39