Die Musiker trafen sich am Grill

«Sound meets Grill» heisst der neuste Wiler Anlass, der am Samstag seine Premiere feierte – ein Sommernachtsfest, das von Kirchenbands musikalisch umrahmt wird. Die Organisatoren wurden bei der ersten Durchführung überrannt.

Christoph Heer
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«Strangers in Scotland» existiert seit gut zehn Monaten und besteht aus Musikern aus der Region Wil. (Bild: Picasa)

«Strangers in Scotland» existiert seit gut zehn Monaten und besteht aus Musikern aus der Region Wil. (Bild: Picasa)

WIL. Es wurde mit 80 Besuchern gerechnet. Gekommen sind mehr als doppelt so viele. Was nach Schwierigkeiten – vor allem im Gastrobereich tönt – wurde als Herausforderung angenommen und auch gemeistert. Es dauerte nicht lange, und die ersten Köstlichkeiten wie Salat waren bereits ausverkauft. Kurzerhand wurde vom Organisatorenteam für Ersatz gesorgt, so dass auch die später gekommenen Gäste noch etwas zu essen bekamen. Vom Angebot wurde rege Gebrauch gemacht. «Steaks und Bratwürste fanden reissenden Absatz», sagte Grillmeister Robert Sennhauser.

Vom Ansturm überrascht

«Sound meets Grill» wurde von Herbert Gantenbein, Stephan Mäder, René Zülli und Urs Pelzmann initiiert. Sie wurden von einigen fleissigen Helfern tatkräftig unterstützt. «Wir sind überrascht, dass so viele Personen gekommen sind. Die Idee zur Lancierung dieses Anlasses entstand dadurch, dass wir alle in eigenen Kirchenbands musizieren. Deshalb reifte der Gedanke, ein Sommernachtsfest zu organisieren, in welchem wir auch einmal ausserhalb der Kirche auftreten können», sagte Urs Pelzmann. Er spielte mit «Stephan and Friends», während seine Söhne mit der Gruppe «Strangers in Scotland» für Stimmung sorgten. Die Mischung gefiel den Besuchern vom ersten Ton und der ersten Grillade an. «Feines Essen, gute Musik: So muss ein Sommernachtsfest sein», sagte Daniel Zülli aus Uzwil.

Feedbacks auswerten

Man kann mit Fug und Recht von einer gelungenen Premiere von «Sound meets Grill» sprechen. Auffallend war, dass Jung und Alt miteinander feierten, was zu einer familiären Angelegenheit führte. Die 16jährigen Timon Burkhart aus Rossrüti, Elia Giger aus Wilen und Tim Pfister aus Wil sassen an vorderster Front und betonten unisono, dass das Fest «voll cool» sei. Auch die ältere Generation weiter hinten sagte, dass es «eine richtige familiäre Feier sei, an der man sich wohl fühle. Nach Aussage der Organisatoren wird nun ein Fazit gezogen und Feedbacks werden ausgewertet. Nach der gelungenen Premiere sollte eine weitere Austragung im nächsten Jahr im Wiler Veranstaltungskalender aber nicht fehlen.

Grillmeister Robert Sennhauser hatte viel zu tun. (Bilder: Christoph Heer)

Grillmeister Robert Sennhauser hatte viel zu tun. (Bilder: Christoph Heer)