Die Lage im Thurhof spitzt sich weiter zu

Das Zentrum Thurhof dient als Durchgangsheim für Asylsuchende. Wegen akuter Platzprobleme wurde die Turnhalle im ehemaligen Knabenheim vor wenigen Wochen zu einem Schlafsaal mit 30 Betten umfunktioniert.

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Das Zentrum Thurhof dient als Durchgangsheim für Asylsuchende. Wegen akuter Platzprobleme wurde die Turnhalle im ehemaligen Knabenheim vor wenigen Wochen zu einem Schlafsaal mit 30 Betten umfunktioniert. Aktuell leben rund 180 Asylsuchende im Thurhof, 120 davon sind minderjährig und ohne ihre Eltern in die Schweiz geflüchtet. Die Jugendlichen werden unmittelbar nach ihrer Ankunft im Thurhof beschult. Das Zentrum bietet Asylsuchenden zudem die Möglichkeit, halbjährige interne Ausbildungsprogramme (Metallverarbeitung, Fahrradmechanik, Schneiderei, Gastro-/Küchenbereich und Hauswirtschaft) zu besuchen. Der Leiter des Zentrums, Markus Laib, glaubt nicht, dass sich die Situation in nächster Zeit beruhigen wird. «Neben den prekären Platzverhältnissen machen uns vor allem die witterungsbedingten Einschränkungen für unsere Bewohner Sorgen.» Man sei zurzeit sehr stark gefordert. (don)