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Die Klimajugend: Gefangen zwischen Ideologie und Realpolitik

Die Klimajugend hat einiges bewegt. Das zeigte sich am Podium an der Kanti Wil nicht zuletzt darin, dass die Gegner der Streiks positive Aspekte in der Klimadebatte sehen. Die Frage wird sein, wie die Klimabewegung den Spagat zwischen ihren idealistischen Vorstellungen und der harten politischen Realität schafft.
Gianni Amstutz
Gianni Amstutz (Bild: PD)

Gianni Amstutz (Bild: PD)

Der Zuspruch der Gesellschaft nützt der Bewegung letztlich nichts, kann sie ihre Forderungen nicht in Massnahmen ummünzen. Weder in Wil, noch in Bern, wo Links-Grün Sitzgewinne prognostiziert werden, wird sie die Mehrheitsverhältnisse kippen können.

Um Mehrheiten zu finden, braucht es Kompromisse, auch wenn solche in den Augen des Kollektivs nicht hinnehmbar sind. Ohne Zugeständnisse wird der anfängliche Erfolg der Klimajugend jedoch an den politischen Hürden hängen bleiben. Dasselbe gilt für die Befürworter des Klimanotstands in Wil. Wenn sie mit ihren Massnahmen den Bogen überspannen, wird ihre Mehrheit schnell bröckeln. Besser wäre es, sie würden ihr Anliegen mit vielen kleinen, aber sichtbaren Schritten vorantreiben. Auch das führt zum Ziel.

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