Die Kinder konnten nicht genug kriegen vom Esel streicheln und Biber verzieren

Zauberhaftes für Jung und Alt in grosser Vielfalt bot der Adventsbasar der Psychiatrie St.Gallen Nord in Wil.

Christof Lampart
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Egal, ob beim geselligen Vorbeischlendern oder beim Betrachten – es gab allerlei zu entdecken am Adventsmarkt der Psychiatrie St.Gallen Nord in Wil. Beliebt war auch das Verzieren von Lebkuchen.

Egal, ob beim geselligen Vorbeischlendern oder beim Betrachten – es gab allerlei zu entdecken am Adventsmarkt der Psychiatrie St.Gallen Nord in Wil. Beliebt war auch das Verzieren von Lebkuchen.

Bild: Christof Lampart

Sowohl am Samstag als auch am Sonntag kamen viele Menschen auf Areal der Psychiatrie St.Gallen Nord, um sich auf einem ausgedehnten Rundgang um und in der Eventhalle auf die beginnende Adventszeit festlich einzustimmen.

Umschalten in den Weihnachtsmodus

Atmosphärisch wäre es noch ein bisschen stimmiger gewesen, wenn ein wenig Schnee die Landschaft in ein winterliches Weiss getaucht hätte. Doch spätestens beim Betreten der ebenso liebevoll wie festlich dekorierten Eventhalle «schaltete» man als Besucherin oder Besucher wie von allein in den «obligatorischen Weihnachtsstimmungsmodus» um. Zu entdecken und zu kaufen gab es dabei einiges: Holzspielsachen, Adventskränze, Eingemachtes oder, ganz praktisch, frisches Obst, Brot oder Gemüse.

Richtiges Wohlfühlprogramm

Während die Jüngsten schon draussen vom Karussellfahren und Eselstreicheln kaum genug bekamen, setzte sich das kindliche Wohlfühlprogramm drinnen fort: Lebkuchenherzen verzieren, etwas für die Eltern unter Anleitung basteln oder doch einfach nur mit grossen Augen an den zahlreichen Essens-, Spielzeug- und Dekorationsartikelmarktständen vorbeischlendern.

Eine Gedankenwelt zum Betreten

Wer nur einmal übers ganze Gelände eilte, verpasste zwangsläufig einiges. Zum Beispiel die wunderschöne und vielfältige Ausstellung der «Living Museum»-Ateliers. Während in einem kleineren Raum allerlei kunstfertig hergestellte Objekte, Schalen und Platten auf einem Podest angeordnet waren und an den Wänden kleinere Bilder hingen, waren im Hauptraum auf übermannsgrossen, paraventähnlichen Gemälden ganz unterschiedliche, bunte (Fantasy-)Welten abgebildet und labyrinthartig angeordnet, sodass man als Besucherin oder Besucher die kunstgewordene Gedankenwelt vieler Living-Atelier-Künstler an Ort und Stelle betreten und sich damit auseinandersetzen konnte.