Die Hoffnung nicht aufgegeben

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Beim Treffen mit Josef Hobi zeigt sich dieser über das neu entfachte Interesse am Bruedertöbeli gleichermassen erfreut wie auch irritiert. In mehreren Bundesordnern hat er Berichte, Bilder, Dokumente, Aussagen und Texte fein säuberlich abgeheftet. In letzteren sind immer wieder Stellen als Beweise hervorgehoben. Diese sind offenbar wissenschaftlich nicht haltbar. Aber es sind Hinweise auf für ihn ungeklärt gebliebene Fragen. Sie treiben ihn immer noch um. Er kann nicht verstehen, dass seine Sicht der Dinge nicht anerkannt werde; nicht nachvollziehen, dass sich niemand wirklich darum bemühe, seine «Beweise» funiert zu überprüfen.

Für ihn ist klar: Die Studierten haben ihre Meinung gemacht und die wollten sie auch nicht gegen besseres Wissen überprüfen, geschweige denn ändern. Aber es bedürfe weiterer Abklärungen, ist Josef Hobi überzeugt. Zum Schluss überreicht er eine Zusammenfassung seiner wichtigsten Einsichten über das Bruedertöbeli. Dabei huscht so etwas wie ein Anflug von Hoffnung über sein Gesicht. Hobi hat also noch nicht aufgegeben. Er hofft darauf und glaubt daran, dass jemand seiner Wahrheit über das Bruedertöbeli zu ihrem Recht verhilft. (bf)