Die Hilfsbrücke über die Thur steht

BÜTSCHWIL. Trotz des nassen Wetters der vergangenen Wochen, mussten die Arbeiten an der Umfahrung Bütschwil nicht eingestellt werden. Das bestätigt Ruedi Vögeli, Leiter Kunstbauten im kantonalen Tiefbauamt, auf Anfrage unserer Zeitung. Die Arbeiten seien aber etwas verlangsamt worden.

Martin Knoepfel
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Die Hilfsbrücke über die Thur bei Dietfurt steht. Hinten sieht man den Voreinschnitt für das Südportal des Tunnels Michelau. (Bilder: Martin Knoepfel)

Die Hilfsbrücke über die Thur bei Dietfurt steht. Hinten sieht man den Voreinschnitt für das Südportal des Tunnels Michelau. (Bilder: Martin Knoepfel)

BÜTSCHWIL. Trotz des nassen Wetters der vergangenen Wochen, mussten die Arbeiten an der Umfahrung Bütschwil nicht eingestellt werden. Das bestätigt Ruedi Vögeli, Leiter Kunstbauten im kantonalen Tiefbauamt, auf Anfrage unserer Zeitung. Die Arbeiten seien aber etwas verlangsamt worden. In Engi bei Bütschwil ist die provisorische Umfahrung zurückgebaut worden. Sie braucht es nicht mehr, seit die Autos wieder auf der Kantonsstrasse fahren können. Bis im September stehen in Engi noch die Lichtsignale für die Verkehrsregelung im Abschnitt mit Einspur-Verkehr.

Stahlspriesse stabilisieren die Wände der Baugrube des Tunnels Bahnhof in Bütschwil. Fotografiert wurde in Richtung Süden.

Stahlspriesse stabilisieren die Wände der Baugrube des Tunnels Bahnhof in Bütschwil. Fotografiert wurde in Richtung Süden.

Bereits ist auch ein Abschnitt der Baugrube für den Tunnel Bahnhof ausgehoben worden. Die Bauarbeiter hätten sich schrittweise aufs Niveau der Tunnelsohle vorgearbeitet. Es handle sich um eine heikle Baugrube, sagt Ruedi Vögeli. Der Grund liege in der Nähe zur Bahn. Horizontale Stahlprofile würden die Baugrube stabilisieren. Der Tunnel Bahnhof verläuft zwischen der Bahnlinie und dem Soorpark. Der Tunnel wird im Tagbau erstellt und ist 480 Meter lang. Das Johannisbächli, das im Auftrag der Gemeinde offengelegt wird, unterquert den Tunnel in einer Art Siphon.

In Dietfurt steht die Hilfsbrücke über die Thur. Zudem ist der südliche Voreinschnitt des Tunnels Michelau sichtbar. Der Tunnel selber wird von Norden her bergmännisch, mit Sprengen oder mit schwerem Abbaugerät, erstellt.