Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Rückrundenstart im Regionalfussball: Die halbe Liga kämpft gegen den Abstieg

Ab morgen startet die Rückrunde der 2. Liga regional. Uzwil und Sirnach nehmen die erste Partie nach der Winterpause mit einem neuen Trainer in Angriff. Überrascht Bronschhofen auch in der zweiten Saisonhälfte?
Urs Nobel
Irves Kucani (links) von Uzwil II kämpft gegen Sirnachs Alessio Ciraci um den Ball. In einer Woche treffen ihre Teams aufeinander. (Bild: Urs Bucher)

Irves Kucani (links) von Uzwil II kämpft gegen Sirnachs Alessio Ciraci um den Ball. In einer Woche treffen ihre Teams aufeinander. (Bild: Urs Bucher)

Mit der Tabellenführung können Bronschhofen, Sirnach und Uzwil nicht liebäugeln. So viel steht bereits vor dem Rückrundenstart fest. Leader Calcio Kreuzlingen ist in der Hinrunde der Konkurrenz enteilt. Auf das zweitplatzierte Abtwil-Engelburg haben sich die Thurgauer einen Vorsprung von neun Punkten erspielt.

Kreuzlingen, das in der Vorrunde keine Partie verlor, gilt denn auch als eindeutiger Aufstiegsfavorit. Das Interesse konzentriert sich somit auf den Abstiegskampf, in den mindestens die Hälfte aller Teams der 2. Liga regional involviert sind.

Bronschhofen startet von Platz vier in Rückrunde

Seit der SC Bronschhofen in der 2. Liga spielt, zählt er zu den meistgenannten Abstiegskandidaten. Unterdessen arbeitet der Verein kontinuierlich daran, das Fanionteam zu verjüngen.

In der Hinrunde überraschte der Wiler Vorortsclub positiv. Mit 17 Punkten aus 11 Spielen belegt er in einem breiten Mittelfeld Rang vier. Trainer Spiridon Moutafis gewährte seinen Spielern in der Winterpause viele Freiheiten und hat ihnen keine Aufgaben gegeben.

Schliff in der Türkei geholt

Bronschhofen hat das Training erst Mitte Februar wieder aufgenommen. Trainiert wurde dreimal wöchentlich auf dem Kunstrasen in Wil. Nach dem Trainingslager in der Türkei, wo unter besten Bedingungen mit einer Ausnahme täglich zwei Einheiten durchgeführt wurden, sagte Moutafis:.

«Es kamen stets genügend Akteure ins Training, um taktische Verbesserungen anzustreben, Standards einzuüben und die körperliche Verfassung zu verbessern.»

Moutafis achtete darauf, dass die Trainings spielerisch aufgebaut waren und alle Spieler mit Spass bei der Sache waren. Über sein Team sagt er: «Wir können uns zwar noch weiter verbessern. Aber wir verfügen über eine hohe Qualität.»

Sirnach auf Platz sieben nach Hinrunde

Seit diesem Jahr neuer Trainer des FC Sirnach ist Bekim Marku. Der Uzwiler hat seine Qualitäten bereits mit dem FC Henau mehrmals bewiesen. Marku verfügt über ein Kader von 20 Spielern, die allesamt über ein gutes Niveau verfügen. Er sagt:

«Aber es wartet noch viel Arbeit auf uns, wollen wir den Klassenerhalt schaffen.»

Mit 14 Punkten belegt Sirnach Rang sieben in der Tabelle. Der Vorsprung auf den Drittletzten FC Wattwil Bunt beträgt jedoch nur drei Punkte.

Startschwierigkeiten für Bekim Marku

«Von der Mannschaft erwarte ich, dass sie schon in den Trainings beisst und kämpft», sagt Marku. Wer dann jeweils im Kader stehe, müsse sich voll auf die anstehende Partie konzentrieren und fokussieren können. Marku ist zu einem Verein gestossen, in dem intern vieles neu beziehungsweise noch am Entstehen ist. Er ist sich dessen bewusst, will die Herausforderung aber annehmen.

Vor dem Rückrundenstart stört ihn einzig, dass seine Mannschaft während der Vorbereitungsphase lediglich zwei Spiele bestritt.

«Das war keineswegs ideal und erschwert es mir, so schnell wie möglich die Stärken und Schwächen der einzelnen Spieler zu erkennen.»

Dass weder ein Trainingslager und auch kein Alternativprogramm durchgeführt werden konnten – dazu äussert er sich nicht.

Zweite Uzwiler Mannschaft am Tabellenende

Auch die zweite Mannschaft des FC Uzwil, das Uzwiler Serbenteam, nimmt die Rückrunde mit einem neuen Trainer in Angriff. Armando Müller hat seinen Job Anfang Jahr aufgenommen und die gesamte Vorbereitung in seinem Sinn organisieren können.

Uzwil II ist vor dem Rückrundenstart deutlich distanziert auf dem letzten Platz klassiert. Darauf angesprochen, bestätigt Müller, dass der Tabellenrang nicht lüge.

«Ich bin bei der Analyse noch daran, die Gründe für das Abschneiden in der Hinrunde zu finden.»

Das Spielerpotenzial für einen Ligaerhalt sei grundsätzlich vorhanden. «Abgerechnet wird erst Ende Saison.»

Das Selbstvertrauen jedes Spielers wieder zu stärken – das ist die eigentlich grösste Aufgabe von Müller, um sein Team wieder auf Kurs zu bringen. «Talent allein genügt nicht», sagt er.

Die Hoffnungen ruhen auf vier Neuzugänge

Den letzten Schliff vor dem ersten Ernstkampf holte sich das Team in einem halbwöchigen Trainingslager in Spanien. Am ersten Tag gab es Anschauungsunterricht bei einem Heimspiel des FC Barcelona, ab dem zweiten Tag standen in Lloret del Mar täglich zwei Trainingseinheiten auf dem Programm.

Müller ist sich bewusst, dass ihm und seinem Team eine heisse Rückrunde bevorsteht, wollen sie sich aus der aktuellen Lage befreien. «Jedes Spiel wird deshalb zu einem Endspiel für uns», sagt Müller. Grosse Hoffnungen setzt er auf die vier Zuzüge Joshua Müller, Dusan Djuricic, Nebil Ebrahim und Orcun Cengiz.

2. Liga regional. Gruppe 2. Morgen: 16.00 Winkeln – Sirnach. Am Sonntag: 11.00 Bronschhofen – Bischofszell. 13.00 Uzwil II – Abtwil-Engelburg.

Tabelle (je 11 Spiele): 1. Calcio Kreuzlingen 29. 2. Abtwil-Engelburg 20. 3. Rapperswil-Jona II 18. 4. Bronschhofen 17. 5. Arbon 17. 6. Winkeln 15. 7. Sirnach 14. 8. Wängi 13.
9. Bischofszell 13. 10. Wattwil Bunt 11. 11. Herisau 10. 12. Uzwil II 6.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.