Die Geschichte geht weiter

Den Gewerbeverein Bronschhofen-Rossrüti gibt es nicht mehr. Die Mitglieder der Gewerbevereine Wil und Bronschhofen beschlossen am Freitagabend einstimmig, zum Gewerbeverein Wil & Umgebung zu fusionieren.

Hans Suter
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WIL. Mit diesem Entscheid verschwindet Bronschhofen-Rossrüti von der Sektionsliste des Schweizerischen Gewerbeverbands. Dies im Gegensatz zum Gewerbeverein Wil & Umgebung: Er bleibt in seiner Form und Namensgebung bestehen und kann seine nunmehr 161jährige Geschichte fortschreiben.

Knapp 400 Mitglieder

Durch die Fusion entsteht ein Gewerbeverein mit rund 400 Mitgliedern. In einem feierlichen Akt überreichte der Bronschhofer Gewerbepräsident Hanspeter von Rotz dem amtierenden Wiler Präsidenten Guido Kohler einen Ordner mit roter Schlaufe, in dem sich symbolisch die 78 Mitglieder des Gewerbevereins Bronschhofen-Rossrüti befinden. Der Wiler Verein zählte bislang 305 zahlende Mitglieder. 230 stimmberechtigte Mitglieder nahmen an der Hauptversammlung teil.

Alle eingeschriebenen Mitglieder des Gewerbevereins Bronschhofen-Rossrüti werden gemäss Fusionsvertrag automatisch Mitglied des fusionierten Vereins. Sie haben jedoch ein zweimonatiges Austrittsrecht.

Gemeinsame Zukunft besiegelt

Die Mitglieder der beiden Gewerbevereine tagten zuvor in separaten Räumen im Wiler Stadtsaal. Anschliessend traten alle zusammen und befanden über die neuen Statuten. Damit war der Grundstein für die gemeinsame Zukunft endgültig gelegt.

Ehrenmitgliedschaft verliehen

Guido Kohler, Präsident des bisherigen Gewerbevereins Wil & Umgebung, wurde von der Versammlung zum Präsidenten des fusionierten Vereins gewählt. Neu in den Vorstand gewählt wurden von Bronschhofer Seite Hanspeter von Rotz, bisheriger Präsident, und Rolf Baumgartner. Elisabeth Eberle trat nach 17 Jahren aus dem Wiler Vorstand zurück. Ebenso ihr Kollege Christoph Sigrist nach neun Jahren. Elisabeth Eberle wurde zum Dank die Ehrenmitgliedschaft verliehen, Christoph Sigrist wurde zum Freimitglied ernannt.

Ansgar Gmür zu Gast

Zu Beginn der Versammlung gab Ansgar Gmür, Direktor des Schweizerischen Hauseigentümerverbands (HEV), in einem bühnenreifen Auftritt den Überblick über alles, was ihn und den HEV gegenwärtig beschäftigt.

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