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Die Gemeinde Wilen plant die Zukunft 2030 mit einer «Familienkonferenz»

Diskussionsgruppen suchten Anliegen, Ideen und Wünsche: Der Gemeinderat Wilen plant mit der Bevölkerung.
Roland P. Poschung
Dynamische Gruppenarbeit in Wilen: Spannende Auseinandersetzungen in der «Familienkonferenz» mit Blick in die Zukunft.Bild: Roland P. Poschung

Dynamische Gruppenarbeit in Wilen: Spannende Auseinandersetzungen in der «Familienkonferenz» mit Blick in die Zukunft.Bild: Roland P. Poschung

Die Organisationsentwicklerin Petra Neff hatte mit dem Gemeinderat ein straffes Programm für das künftige Leben in Wilen zusammengestellt, welches vorgängig von einer Spurgruppe, darin sind engagierte Leute von Wilen, kritisch reflektiert wurde. «Für die Zukunft wollen wir die Bedürfnisse von Jung und Alt einbeziehen», hielt Gemeindepräsident Kurt Enderli fest.

Start mit klaren Spielregeln für nachhaltiges Gelingen

Schwerpunkte waren zu Beginn der einberufenen «Familienkonferenz 2030» eine Standortbestimmung, eine Analyse von Stärken und Schwächen, Inputs zu Trends in den Familienstrukturen, ein Zukunftsbild, Handlungsfelder, Vertiefung und Bildung von weiterführenden Arbeitsgruppen.

«Bei den grundsätzlichen Überlegungen für ein familienfreundliches Wilen wollen wir – wie schon früher – eine tatkräftige Einbindung der Betroffenen in die Weiterentwicklung und Gestaltung von unserer Gemeinde», sagte Gemeindepräsident Kurt Enderli. «Miteinander sollen konkrete Handlungsfelder und Massnahmen entwickelt werden, dazu wird die Bildung von Arbeitsgruppen angestrebt, welche die Ideen weiterverfolgen sollen.»

Zum guten Gelingen kamen Spielregeln wie: Jede Meinung ist berechtigt und gefragt, wir wollen offen sein und einander zuhören, alle wollen wir zu Wort kommen lassen und wir erwarten, dass sich alle aktiv einbringen. Wertschätzung im Miteinander und die Mitgestaltung und Übernahme von Verantwortung sind erwünscht.

Lebensqualität auch in Zukunft

Auf die Anwesenden kam keine leichte Aufgabe in der Entwicklung von künftigen Anliegen zu, gerade der Blick in die Zukunft 2030 war eine Herausforderung mit vielen Unbekannten. Dennoch liessen sich die Bewohnerinnen und Bewohner in Gruppen auf das Abenteuer ein und fokussierten sich auf Aspekte der Lebensqualität.

«Was damals im Jahr 2019 die grössten Optimisten nicht zu hoffen wagten, ist eingetreten: Wilen hat sich genau so entwickelt, wie wir uns dies damals gewünscht hatten. Wilen gilt in der ganzen Umgebung als das familienfreundlichste Dorf. Andere Dörfer aus der ganzen Schweiz haben sich bereits beim Gemeinderat informiert, wie sie das so hervorragend zu Stande gebracht haben», hiess zum Auftakt eine Aufgabe. Wissen und Fantasie waren gefragt und ermöglichten in den Gruppen angeregte Diskussionen zum Entwerfen eines möglichst realen Zukunftsszenarios.

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