Die Gefahr beseitigen

Das fast noch dringlichere Geschäft, über welches an der ausserordentlichen Bürgerversammlung am 24. November befunden wird, ist laut Bütschwil-Ganterschwils Gemeindepräsident Karl Brändle die Verlegung des Rüdbergbaches in Dietfurt.

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Das fast noch dringlichere Geschäft, über welches an der ausserordentlichen Bürgerversammlung am 24. November befunden wird, ist laut Bütschwil-Ganterschwils Gemeindepräsident Karl Brändle die Verlegung des Rüdbergbaches in Dietfurt. Dies, weil das Projekt mit dem Bau der Umfahrung koordiniert wurde. Zudem führt der Rüdbergbach derzeit noch zu einer Hochwassergefährdung in Neudietfurt, die mit einer Verlegung beseitigt werden könnte.

Der Rüdbergbach ist mehrheitlich eingedolt und verläuft teilweise in der Kantonsstrasse und tangiert das neue Trassee der Umfahrung. Neu soll er mehrheitlich offengelegt werden. So auch von der Einmündung in die Thur bis zur unteren Rittbergstrasse. Die Strasse wird mittels einer Betonbrücke überquert, wonach wieder 30 Meter offengelegt werden.

Die Verlegung des Rüdbergbachs ist mit knapp 1,77 Millionen Franken ein kostenaufwendiges Projekt. Allerdings trägt die Gemeinde in diesem Fall nur die Nettoinvestitionen von etwa 288 000 Franken. Der Rest wird durch Subventionen von Bund und Kanton (420 000 Franken), durch Beiträge des Kantons aus Umfahrung und Kantonsstrasse (677 000 Franken) und durch Beiträge Dritter respektive der Anstösser im Gebiet der Bachverlegung (380 000 Franken) finanziert. Der Gemeinderat beantragt am 24. November die Genehmigung der Gesamtkosten. (masi)