«Die FDP stellt eine Falle»

Die SVP Ortspartei Zuzwil, Züberwangen und Weieren möchte eine eigene Oberstufe.

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zuzwil. «Die FDP Zuzwil führt die Stimmbürger mit einem Ja auf dem Werbestimmzettel zur gemeinsamen Oberstufe Sproochbrugg bewusst in die Falle», meint die SVP Ortspartei Zuzwil, Züberwangen und Weieren in einer Mitteilung.

Viele Zuzwiler würden sich am 13. Juni die Frage stellen, warum die «Gemeinsame Oberstufenschulgemeinde Niederhelfenschwil-Zuzwil», von der nicht wenige hüben und drüben überzeugt seien, dass dies die beste Lösungsvariante wäre, nicht zur Abstimmung komme, schreibt der Vorstand der SVP weiter.

Von Gemeinsamkeit entfernt

Stimme man aber für die 50:50-Pionierlösung in der Meinung, man erreiche damit die gemeinsame Oberstufe, dann rücke die «Gemeinsame Oberstufenschulgemeinde Niederhelfenschwil-Zuzwil» in weite Ferne. Gemäss den publizierten «Erläuterungen zur Ausgestaltung des Miteigentums an der Oberstufenschule Sproochbrugg» vom 14.

April solle die neue Organisation während mindestens drei Amtsdauern bestehen (erste Amtsdauer: Aufbau; zweite Amtsdauer: Bewährung der Organisation; dritte Amtsdauer: Entscheid, ob man weiter so zusammenbleiben will). Daraus ergebe sich, dass die «Vertragsdauer», sinngemäss eine «Nichtverkaufsverpflichtung», mindestens 13 Jahre (3 mal 4 Jahre plus 1 Jahr) dauere. Der Austritt sei damit frühestens nach 16 Jahren möglich.

Einem Irrglauben aufsitzen

Die SVP hält fest: «Wer da noch glaubt, mit dieser Lösung sei der Weg frei, dass im Herbst 2010 die <Gemeinsame Oberstufenschulgemeinde Niederhelfenschwil-Zuzwil> möglich wird, sitzt einem Irrglauben auf, da die Räte – vor allem von Niederhelfenschwil – hierzu bisher sich nicht zu einer festen Zusage verpflichten wollten.»

Empfehlung der SVP

Die «Gemeinsame Oberstufenschulgemeinde Niederhelfenschwil-Zuzwil» sei somit mit der Wahl der 50:50-Pionierlösung am Weitesten entfernt, findet der Vorstand der SVP und empfiehlt: «Deshalb ein Ja zur eigenen Oberstufe». (pd./alb.)

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