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Die ersten Spiele sind wegweisend

In der 2. Liga inter ist die Rückrunde bereits drei Spiele alt. Darin sind Sirnach, Uzwil und Wil U20 involviert. In der regionalen 2. Liga nehmen der FC Bazenheid, der FC Tobel-Affeltrangen und der FC Flawil die Rückrunde in Angriff.
Urs Nobel
Die regionalen Teams hoffen mit Beginn der Rückrunde auf Höhenflüge. (Bild: Urs Nobel)

Die regionalen Teams hoffen mit Beginn der Rückrunde auf Höhenflüge. (Bild: Urs Nobel)

FUSSBALL. Spätestens Anfang Juni wird bekannt, wer aus der regionalen 2. Liga in die 2. Liga inter aufsteigen wird. Nach Abschluss der Vorrunde hat dabei der FC Winkeln mit 28 Punkten die Nase vorn. Der St. Galler Vorortverein hat in den ersten elf Meisterschaftspartien erst einmal verloren und einmal unentschieden gespielt. Mit einer Niederlage mehr belegt der FC Amriswil Rang 2 (25 Punkte) vor dem FC Bazenheid mit bisher drei Niederlagen (22 Punkte). Aus dem Kreis dieser drei Mannschaften wird der Aufsteiger erwartet, wobei überraschenderweise dem FC Winkeln am wenigsten Kredit eingeräumt wird, weil er Anfang Saison nicht zu den Favoriten gezählt wurde. Sowohl die Thurgauer als auch die Toggenburger hegen deshalb grosse Hoffnungen auf die Direktbegegnungen, in der sie bei gutem Gelingen die aktuellen Rückstände wieder wettmachen können.

Ligaerhalt

Andere Ambitionen hat der FC Tobel-Affeltrangen, der aktuell Rang 7 in der Tabelle belegt und wahrscheinlich zufrieden sein wird, wenn er diese Position bis am Schluss halten kann. Die Tobler haben sich auch für diese Saison vorgenommen, möglichst viele Eigengewächse in die erste Mannschaft zu integrieren und so ihren Dorfcharakter aufrechtzuerhalten. Der Wille ist allerdings auch gross, den Ligaerhalt möglichst schnell sicherzustellen. Der FC Tobel-Affeltrangen will dies mit demselben Kader bewerkstelligen, wie in der Vorrunde. Er hat weder Abgänge noch Zuzüge vermeldet.

Mit dem FC Abtwil-Engelburg (9. Rang, 9 Punkte) und dem FC Tägerwilen (10. Rang, 9 Punkte) liegen zwei Teams in Reichweite des Tabellen-Zweitletzten FC Flawil. Die Untertoggenburger haben sich erst kürzlich von ihrem Trainer Domenico Esposito getrennt und setzen auf eine interne Lösung (Dotschung/Imper). Beim FC Flawil gibt man sich zuversichtlich, dass das Unterfangen Ligaerhalt gelingt.

FC Flawil

Einen wichtigen Schritt zum Ligaerhalt könnten die Flawiler morgen Samstag um 17 Uhr anlässlich des Heimspiels gegen den Tabellennachbarn Abtwil-Engelburg machen. Einen Sieg vorausgesetzt, könnte der FC Flawil eine, allenfalls sogar zwei Rang-Positionen gut machen. Die Mannschaft des neuen Trainer-Duos brennt entsprechend auf dieses Spiel und hat sich einiges vorgenommen. Doch das hat sich der Gegner auch. Es könnte sich negativ für die Flawiler auswirken, dass ihre Vorbereitung im Winter nicht immer optimal verlaufen ist, das Kader selten komplett auf dem Trainingsplatz stand. Ein Negativresultat könnte im Flawiler Team bewirken, dass der neue Schwung bereits wieder beendet ist, bevor er zur Geltung kommt.

FC Tobel-Affeltrangen

Der FC Tobel-Affeltrangen steht vor der schwierigen Auswärtspartie gegen den FC Amriswil. Die Partie im Tellenfeld wird morgen Samstag um 16.30 Uhr angepfiffen. Die Amriswiler sind in diesem Spiel klarer Favorit. Doch dieser Umstand dürfte die Tobler nicht beeindrucken. Sie werden auch in der Rückrunde so frech auftreten wie in den ersten elf Spielen der laufenden Meisterschaft und mögliche Punkte nicht kampflos abgeben. Und wegen ihres prominenten Gegners auch nicht in Ehrfurcht erstarren. Wenn es dem FC Tobel-Affeltrangen an einem nicht fehlt, dann an seinem Ehrgeiz und Einsatz. Nur mit dem Toreschiessen hapert es noch ein bisschen. Doch dieses Manko wurde erkannt und man hat in der Vorbereitung daran gearbeitet. Wenn der FC Amriswil sich erlaubt, den morgigen Gegner nicht ernst zu nehmen, könnte er ungewollt dem FC Bazenheid einen grossen Gefallen machen.

FC Bazenheid

Aber auch der FC Bazenheid steht vor keiner leichten Aufgabe. Die Alttoggenburger spielen morgen Samstag um 17 Uhr zu Hause gegen Calcio Kreuzlingen. Die technisch versierte Mannschaft, die es vergangene Woche schaffte, den FC Winkeln aus dem Cup zu schiessen. Aber auch der FC Bazenheid war im Cup erfolgreich, wenngleich er nicht nur brillant aufspielte. Er hat aber in gewissen Phasen der Partie gegen den FC Steinach aufgezeigt, was von ihm zu erwarten ist, wenn das Rasenspielfeld wieder weniger holprig ist. Und dies wird nach einer Woche idealen Wetters garantiert der Fall sein. Der FC Bazenheid hat nur wenig Korrekturen im Kader vorgenommen und auch keine wesentlichen Abgänge zu verzeichnen. Morgen Samstag beginnt der eigentliche Countdown in Richtung Aufstieg.

FC Sirnach

Der FC Sirnach bestreitet am Sonntag um 14 Uhr sein viertes Rückrundenspiel gegen den FC Widnau. In der Nachtragspartie auswärts gegen den FC Gossau schafften die Hinterthurgauer den ersten Sieg in der Rückrunde und sollten daher im Meisterschaftsbetrieb 2016 definitiv angekommen sein. Nachdem der neue Trainer Jürg Stücheli auch seine Spieler besser kennt und unterdessen auch weiss, welche auf welchen Positionen am besten zur Geltung kommen, ist die Angewöhnungszeit beendet. Das soll der FC Widnau (Rang 10) zu spüren bekommen. Einen Sieg gegen die Rheintaler vorausgesetzt, kann sich Sirnach (Rang 12) um mindestens eine Rang-Position verbessern.

FC Uzwil

Dem FC Uzwil ist der Rückrundenstart optimal gelungen. Sieben von neun möglichen Punkten hat er in den drei Spielen bisher gewonnen und dabei seine Tabellenposition zementiert. Die Untertoggenburger sind zwar weiterhin siebte, haben jedoch den Abstand zu den nächsten Mannschaften massiv vergrössert. Morgen Samstag um 17 Uhr tritt mit dem FC Kreuzlingen ein Gegner auf der Rüti an, der sich noch Aufstiegshoffnungen machen darf. In Anbetracht der Tabellenlage und des Punktepolsters darf der FC Uzwil jedoch befreit aufspielen und seine Chance wahrnehmen. Schön wäre, wenn Trainer René Benz auf die Karte Offensive setzt und die beiden «Zwillinge» David Levi und Dave Obrist zusammen stürmen lässt. Mit den entsprechenden Freiheiten von Michi Hürlimann hinter dem neu-alten Sturm-Traum-Duo.

FC Wil U20

Das Nachwuchsteam des FC Wil (11. Rang) sucht seit Wiederaufnahme der Meisterschaft sein Gesicht. Ob dies gerade morgen Samstag um 16 Uhr auswärts gegen den FC Mels (13. Rang) gelingt, ist offen, aber unbedingt nötig. Bei den Sarganserländern handelt es sich um ein hartnäckig agierendes Team, das mehr Qualität aufweist, als dies dessen Tabellenrang aussagt.

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