Die eigenen Erwartungen wurden nur teilweise erfüllt

TISCHTENNIS. Am vergangenen Wochenende erreichte Wil 1 gegen Rapid Luzern (5:5) und Lugano seine gesteckten Ziele (1:6) nicht ganz. Wil 2 schaffte dafür gegen Bremgarten ein erfreuliches Unentschieden.

Monika Frey Maeder
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Thilo Vorherr (Bild: pd)

Thilo Vorherr (Bild: pd)

TISCHTENNIS. Am vergangenen Wochenende erreichte Wil 1 gegen Rapid Luzern (5:5) und Lugano seine gesteckten Ziele (1:6) nicht ganz. Wil 2 schaffte dafür gegen Bremgarten ein erfreuliches Unentschieden.

Ziel knapp verfehlt

Holten die Wiler in der Vorrunde gegen die Luzerner noch einen Sieg heraus, reichte es im Rückrundenspiel nur noch für ein Unentschieden. In den Sätzen waren die Wiler jedoch mit einer Bilanz von 22:20 Sätzen leicht besser. Sie zeigten eine ausgeglichene Mannschaftsleistung: Sowohl Hotz als auch Tofalvi siegten in zwei Einzelspielen, Thilo Vorherr behielt im letzten Einzel die Nerven und besiegte Andreas Meier mit 3:0 und besiegelte so das Unentschieden. Ein Sieg im Doppel hätte für Wil die Wende bringen können. Dass Hotz mit seinem Doppelpartner Norbert Fofalvi gegen das Innerschweizer Doppel 0:3 verlor, war für den Teamcaptain Hotz schon eine arge Enttäuschung.

Chancenlos

Am Sonntag fanden die Wiler gegen Lugano kein erfolgreiches Rezept. Nur gerade vier Sätze konnten die Äbtestädter für sich entscheiden. Sie mussten mit einer deutlichen 1:6-Niederlage den Heimweg antreten. Christian Hotz holte mit seinem Sieg gegen den Neuzuzug Omotayo Olajide den Ehrenpunkt. Nach dieser Doppelrunde haben vor allem die starken Teams ihre Positionen weiter gestärkt. Wil liegt jedoch immer noch auf dem guten vierten Tabellenplatz, fünf Punkte vor Luzern.

Eine Position vorgerückt

Wils zweite Mannschaft spielte am Sonntag auswärts gegen Bremgarten. Michal Slesar, der neu in der NLB spielt, tut der Mannschaft, wie es scheint, sehr gut und nimmt mit seinen drei Einzelsiegen sogleich die Rolle des Mannschaftsleader ein. Seine Leistung ist umso höher einzuschätzen, da er sogar den früheren Nationalspieler Stefan Renold in 3:0 Sätzen besiegte. Dank des Unentschiedens gegen die Aargauer liegt Wil 2 nun nur noch an zweitletzter Position mit einem Punkt Vorsprung auf Kloten. Ob das Team es schafft, in den letzten drei Spielen weiterhin Plätze gutzumachen, ist zwar noch ungewiss, aber keineswegs unmöglich.

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