Die Bevölkerung hat Fragen

Viele Fragen wurden am Informationsanlass erörtert. Die Wiler Zeitung fasst diese thematisch zusammen.

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KIRCHBERG. Alternativen: Gibt es weder für die Gemeinde noch für die Hotel Toggenburgerhof AG. Lehnt das Volk den Baukredit ab, müssten alle die Lage neu beurteilen. Anzahl Anlässe: Die Anzahl Grossanlässe soll festgelegt werden; diese sollen aber die Ausnahme bleiben. Definiert ist das heute noch nicht. Die Toggenburgerhof AG ist eher an Anlässen mit Essen interessiert: Tagungen und Seminare sind Beispiele dafür. Bewirtung: Vereine sollen im Gemeindesaal die Möglichkeit haben, auf eigene Rechnung zu wirten. Auch eine Bewirtung durch die Hotel Toggenburgerhof AG soll möglich sein, wobei die Vereine an den Einnahmen beteiligt werden könnten. Diese Punkte sind im Betreibervertrag festgelegt. Energie: Zum jetzigen Zeitpunkt, auf Stufe Wettbewerbsprojekt, gibt es noch kein Energiekonzept. Dieses wird erarbeitet. Wenn die öffentliche Hand baut, muss sie auf Ökologie achten. Photovoltaik auf dem Saal oder Holzschnitzelheizung – vieles ist denkbar. Entflechtung: Der Gemeindesaal und die Tiefgarage könnten im Bedarfsfall ohne Anbindung an den «Toggenburgerhof» selbständig betrieben werden. Grösse des Saals: Der Saal soll bei Bankettbestuhlung Platz für 396 Personen bieten. Die Gemeinde ist der Ansicht, diese Grösse ist zukunftsgerichtet. Im Vergleich zu Sälen der Region ist er im Mittelfeld. Kostendach: Mit diesem soll ein Maximalbetrag festgelegt werden, was es kosten darf. Das heisst: Die Gesamtkosten sind vor der Abstimmung bekannt. Alle Unwägbarkeiten lassen sich vor dem Bau nicht abschätzen. Küche: Es sei eine Einrichtung geplant, in der einfache Speisen zubereitet werden können. Eine Küche im Vollausbau ist nicht geplant. Die genaue Ausgestaltung wird noch geprüft. Parkplätze/Tiefgarage: Ob die Parkplätze in der Tiefgarage etwas kosten oder nicht, ist noch offen. Die Anzahl Parkplätze verdoppelt sich im Vergleich zu heute. Die Verantwortlichen rechnen daher nicht mit Problemen. Saalunterteilung: Der Saal soll auf zwei Arten unterteilt werden können: In zwei Hälften sowie in ein Drittel und zwei Drittel. Vereinsveranstaltungen: Den Vereinen und einheimischen Organisationen wird für die Benützung des Saals eine Vorrangstellung eingeräumt. Diese wird in der Benützungsordnung festgehalten (sie ist Bestandteil der Abstimmungsvorlage). Die Gebühren für die Benützung des Saals orientieren sich an anderen Gemeinderäumen. Vereine werden nicht gezwungen, Anlässe im Gemeindesaal zu veranstalten. Verkehr: Die Verantwortlichen messen dem Verkehr hohe Priorität bei. Ein Verkehrskonzept soll auf alle Veranstaltungen angepasste Massnahmen vorsehen. (seb.)