Die Besonderheiten des Dorfes

Die Hauptversammlung der Dorfgemeinschaft Niederhelfenschwil wurde von einem Vortrag über das Dorf von der Studentin Mirjam Keller umrahmt.

Vroni Krucker
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Mirjam Keller verfasste ihre Maturaarbeit über Niederhelfenschwil. (Bild: vk.)

Mirjam Keller verfasste ihre Maturaarbeit über Niederhelfenschwil. (Bild: vk.)

NIEDERHELFENSCHWIL. Präsident Ernst Frischknecht durfte an der 32. Hauptversammlung eine grosse Mitgliederschar begrüssen. In seinem Jahresbericht blickte er zurück auf die Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres. Es wurde vor allem geprägt durch die Empfänge der verschiedenen Vereine und sehr erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler. Sein Dank ging an alle, die sich in irgendeiner Weise für das Dorf eingesetzt und mitgeholfen haben, die Brunnen, Bänkli, Wegkreuze usw. zu unterhalten und zu pflegen.

Wahlen und Anlässe

Nach 13 Jahren sehr engagierter Tätigkeit im Vorstand ist Helga Strässle von ihrem Amt zurückgetreten. Als Aktuarin und an der Festwirtschaft stand sie viele Stunden im Dienst der Dorfgemeinschaft. Als Nachfolgerin wurde Simon Pfister einstimmig gewählt. Kindermaskenball, Räbeliechtliumzug, Adventsfenster, Adventsschopf und das Schmücken des grossen Christbaumes werden auch im neuen Jahr durchgeführt.

Unter der Leitung des Musiklehrers Andreas Signer spielte das Ensemble der Jugendmusikschule Wil-Land schmissige Klänge. Die Musikantinnen und Musikanten aus Niederhelfenschwil, Zuckenriet, Lenggenwil und Wuppenau erfreuten mit ihrem Auftritt.

Mit Stolz berichtete der Leiter von den tollen Erfolgen der JMS am OSEW (Ostschweizer Solisten und Ensemble Wettbewerb) in Sirnach. Andreas Signer, selbst ein begnadeter Musiker, leitete das Ensemble seit etwa vier Jahren.

Maturaarbeit über das Dorf

Mirjam Keller absolviert ihr Medizinstudium in Fribourg. An der Hauptversammlung stellte sie die Maturaarbeit über ihr Heimatdorf Niederhelfenschwil vor. Viele Recherchen, Interviews und Stöbern in Archiven halfen ihr beim Vorbereiten. So erfuhr man unter anderem, dass hier einmal Glas produziert worden ist, dass das Rechenmoosfraueli herumgeisterte und einige Dorforiginale für Abwechslung sorgten. Einen grossen Teil der Arbeit widmete sie dem Künstler und Philosophen Wilhelm Lehmann von der Kobesenmühle und dessen gut 90jährigen Tochter Verena. Mit Interesse verfolgten die Anwesenden die Ausführungen der jungen Frau – einige erinnerten sich noch an diese oder jene Begebenheit oder Figur.