Die An- und Abflüge sollen voneinander getrennt werden

Der Flughafen Zürich verfügt über drei Start- und Landepisten, wovon jede zwei Nummern hat (28/10, 32/14, 34/16). Im Betriebsreglement des Flughafens Zürich ist festgehalten, wie die Pisten benutzt werden sollen. Dazu gibt es drei Konzepte: Das Nordkonzept, das Südkonzept und das Ostkonzept.

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Der Flughafen Zürich verfügt über drei Start- und Landepisten.

Der Flughafen Zürich verfügt über drei Start- und Landepisten.

Der Flughafen Zürich verfügt über drei Start- und Landepisten, wovon jede zwei Nummern hat (28/10, 32/14, 34/16). Im Betriebsreglement des Flughafens Zürich ist festgehalten, wie die Pisten benutzt werden sollen. Dazu gibt es drei Konzepte: Das Nordkonzept, das Südkonzept und das Ostkonzept. Im Ostkonzept erfolgen die Landungen von Osten her auf Piste 28, die Starts ab Piste 32 und 34 Richtung Norden. Das Ostkonzept wird in der Regel werktags ab 21 Uhr und an Wochenenden sowie an baden-württembergischen Feiertagen ab 20 Uhr angewendet. Bei starkem Westwind tritt es zudem auch tagsüber ab 6 Uhr in Kraft. Mit der geplanten Änderung im Betriebsreglement sollen die An- und Abflüge im Ostkonzept voneinander getrennt werden, damit weniger gefährliche Kreuzungen in der Luft entstehen. Diese Entflechtung bedeutet, dass alle Anflüge südlich des Flughafens entfallen und von Norden her aufgegleist werden. Für die Region Wil würde das eine Massierung des Flugverkehrs über dem Hinterthurgau und dem Fürstenland bedeuten. Im Gegenzug sollen die Abflüge verlagert werden. Flüge in östliche Destinationen würden damit südlich am Flughafen vorbeigeführt werden. Damit würden der Thurgau und die Stadt Wil entlastet. Dafür gibt es mehr Fluglärm für die Südtoggenburger Gemeinden zwischen Kirchberg und Mogelsberg – etwa für Lütisburg und Gähwil. (pd/uam)