Dichteres Netz mit Defibrillatoren

Die Gemeinde Jonschwil hat drei zusätzliche Geräte angeschafft. «Damit verkürzen sich die Distanzen, um im Notfall helfen zu können», begründet Gemeindepräsident Stefan Frei die Anschaffung.

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Bauamtsmitarbeiter der Gemeinde Jonschwil montieren die Defibrillatoren beim Schulhaus Notker. (Bild: pd)

Bauamtsmitarbeiter der Gemeinde Jonschwil montieren die Defibrillatoren beim Schulhaus Notker. (Bild: pd)

JONSCHWIL. Eine Person erleidet einen Herzinfarkt: Wie kann man in einer solchen Situation helfen? Dazu gibt es jetzt in der Gemeinde Jonschwil ein dichteres Netz mit Defibrillatoren. «Die auch von Laien einfach bedient werden können», sagt Gemeindepräsident Stefan Frei.

Vor rund drei Jahren hatte die Gemeinde in Jonschwil beim Volg-Laden und in Schwarzenbach beim Dörfli je einen Defibrillator montiert. Im vergangenen Jahr hat zudem die Feuerwehr ein halbprofessionelles Gerät angeschafft, um als schnelles Einsatzelement im Auftrag der Rettungssanität des Spitals Erste Hilfe leisten zu können.

Die Gemeinde hat nun das Netz an Defibrillatoren ergänzt: Beim Eingang zum Notker-Schulhaus in Jonschwil, beim Oberstufenzentrum Degenau und beim Spar-Laden wurde je ein weiterer Defibrillator montiert. «Damit verkürzen sich die Distanzen, bis man einen <Defi> herbeigeschafft hat, um im Notfall einer Person helfen zu können», begründet der Gemeindepräsident die zusätzliche Anschaffung. Das richtige, rasche Vorgehen in den ersten zehn Minuten sei bei einem Herzinfarkt überlebenswichtig. Die Defibrillatoren befänden sich an zentralen und gut erreichbaren Standorten.» (urb/pd)

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