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Diabetes mellitus Typ II: Insulinresistenz der Zellen

Insulin ist ein Hormon, das Körperzellen anregt, Zucker aus dem Blut aufzunehmen. Es sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel im Körper sinkt. Dafür bindet sich das Insulin an spezielle Rezeptoren an der Zellmembran, also den Zellwänden. Es wird ein Glukosetransporter in die Membran eingebaut: Zucker gelangt in die Zelle, der Blutzuckerspiegel sinkt. Bei Diabetes mellitus Typ II ist Insulin zwar im Körper vorhanden, kann an Zellmembranen aber nicht die notwendige Arbeit leisten. Der Blutzuckerspiegel erhöht sich stark. Faktoren wie Bewegungsmangel, Übergewicht und unausgewogene Ernährung führen zu einer Insulinresistenz der insulinabhängigen Zellen: Das sind hauptsächlich Muskel-, Fett- und Leberzellen.

Es bildet sich dadurch eine Resistenz, die Zellen besitzen nicht mehr genügend Rezeptoren an ihrer Oberfläche. Weniger Transporter werden gebildet.

Ein weiterer, manchmal auch gleichzeitig auftretender Einflussfaktor ist, dass der Körper selbst weniger (relativ zu wenig) Insulin bildet. Der übermässig vorhandene Zucker muss über Nieren und Urin ausgeschieden werden. Weil sich die Zuckermoleküle im ganzen Körper ablagern, werden Blutgefässe und Nerven beschädigt. Bei einer allfälligen Verletzung führt die schlechte Durchblutung dazu, dass diese nur schlecht oder sogar überhaupt nicht mehr verheilen kann. Dies kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass der verletzte Körperteil entfernt werden muss. (jm)

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