Der Weg des Rauchgases

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Nachtmenschen: Alfons Scherrer, Michael Höftberger und Bruno Scheiwiller (von links). (Bild: Beat Lanzendorfer)

Nachtmenschen: Alfons Scherrer, Michael Höftberger und Bruno Scheiwiller (von links). (Bild: Beat Lanzendorfer)

Im Inneren der Kehrichtverbrennung spielt sich ein komplexer Prozess ab, der mehr beinhaltet, als nur das herkömmliche Verbrennen des Mülls. Der angelieferte Kehricht fällt via Trichter auf den Beschicker, eine bewegende Platte, der den Müll in den Ofen schiebt, wo dieser bei einer durchschnittlichen Temperatur von 700 bis 800 Grad verbrennt. Das dadurch entstehende Rauchgas wird zum Aufheizen von Wasser genutzt, das sich in einem Rohrsystem um den Feuerraum und Rauchgasweg befindet. Das sich darin befindende Wasser wird durch die Hitze zu 20 bar oder 40 bar Dampf. Mit diesem wird die Turbine betrieben, die für die Produktion des Stroms zuständig ist. Der Dampf wird auch dazu genutzt, die benachbarten Produktionsbetriebe (Micarna, Schlachthof, Suttero, Tiermehlfabrik) mit Fernwärme zu versorgen. Im weiteren Verlauf wird das Rauchgas abgekühlt und in mehreren Prozessen (E-Filter, Wäscher, Katalysator) gereinigt. Am Ende des Reinigungsvorganges wird die gereinigte Luft durch das Kamin ins Freie geleitet. (bl)