Der Verein darf sich sehen lassen

Der FC Flawil führte seine jährliche Hauptversammlung durch. Der Verein ist organisatorisch, sportlich und finanziell gut aufgestellt. Entsprechend herrschte anlässlich der HV im Rössli-Saal eine entspannte Stimmung.

Urs Nobel
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Roli Büeler (rechts) übergibt Erfolgstrainer Domenico Esposito ein Teambild zur Erinnerung an den Aufstieg. (Bild: Urs Nobel)

Roli Büeler (rechts) übergibt Erfolgstrainer Domenico Esposito ein Teambild zur Erinnerung an den Aufstieg. (Bild: Urs Nobel)

FUSSBALL. FC-Flawil-Präsident Roli Büeler, der seine zweite Hauptversammlung als Präsident führte, zitierte zu Beginn der Versammlung nicht unpassend alt Bundesrat Dölf Ogi, der sich seinerzeit am Eidgenössischen Turnfest in Luzern mit dem Zitat «Freude herrscht» unvergessen gemacht hatte.

Lauter positive Faktoren

Tatsächlich darf der FC Flawil Freude über das kundtun, was ihm im vergangenen Vereinsjahr alles widerfahren ist. Die erste Mannschaft hat sportlich den Weg zurück in die 2. Liga realisiert, und die Jahresrechnung schliesst mit einem unerwarteten Überschuss, so dass sich das Vereinsvermögen neu auf rund 30 000 Franken beläuft. Personell hat sich in der Führung keine Änderung ergeben, alle Vorstandsmitglieder liessen sich für ein weiteres Jahr wiederwählen. Mit Ramona Bühler hat die Führungscrew jedoch eine zusätzliche Verstärkung erhalten. Sie wird das Sekretariat unterstützen. Eine der seltenen und demnach sehr begehrten Ehrennadeln wurde Heinz Sonderegger zugesprochen. Er war langjähriger Platzwart unter erschwerten Bedingungen und ist heute wieder Verantwortlicher für moderne Anlagen, die im Juni endgültig zur Benutzung übergeben werden konnten.

Freude herrscht auch in der Junioren-Kommission. Sechs Nachwuchstrainer galt es auf die neue Saison zu ersetzen und: Die Vakanzen konnten allesamt bereinigt werden. Auch für die zurücktretende Finanzverantwortliche der Juko fand man eine Nachfolgerin. Die Seniorenabteilung konnte schliesslich auch noch mit erfreulichen Nachrichten aufwarten. Nachdem es sich abzeichnete, dass nur noch eine Seniorenmannschaft und kein Veteranenteam mehr für die Meisterschaft gestellt werden kann, gingen die «älteren Herren» selbst auf die Suche nach bisher unbekannten Talenten und fanden sie. Dank zehn neuen Spielern können jeweils in Flawil weiterhin Partien der Senioren oder Veteranen durchgeführt werden können.

Unvergessliches Eröffnungsfest

Roli Büeler blickte in seinem Jahresbericht nochmals auf die Festivitäten der sanierten und renovierten Schützenwiese zurück. Das Eröffnungsspiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Wil sei zu dem erhofften Volksfest geraten. Knapp 2000 Besucher wurden auf der Schützenwiese gezählt.

Eigenleistungen erbracht

Noch grösser war die Freude aber beim Präsidenten, dass er mitteilen konnte, dass die von der Gemeinde geforderten 150 000 Franken Eigenleistungen an den Sanierungskosten vollumfänglich erbracht werden konnten und dass dieser Betrag überwiesen sei. Offen ist jetzt einzig noch, ob vom FC Flawil noch ein Kostenbeitrag für die zwei Hangrutsche, welche während der Bauzeit unerwartet die Kosten erhöhten, gefordert wird.

Zu ungewohnter Anspielzeit am Sonntag trat die erste Mannschaft zu ihrem zweiten Meisterschaftsspiel in der 2. Liga an. Gegen Tobel-Affeltrangen setzte es eine 0:2-Niederlage ab.