Der TTC Wil scheitert knapp an Lugano

TISCHTENNIS. Wil verpasst knapp die Playoff-Halbfinalqualifikation. Am Samstag verloren die Äbtestädter auswärts mit 3:6 gegen Lugano. Obwohl sich das Team von Christian Hotz im Rückspiel am Sonntag vor Heimpublikum steigerte und ein Unentschieden herausholte, ziehen die Ticinesi in den Halbfinal ein.

Monika Frey Mäder
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TISCHTENNIS. Wil verpasst knapp die Playoff-Halbfinalqualifikation. Am Samstag verloren die Äbtestädter auswärts mit 3:6 gegen Lugano. Obwohl sich das Team von Christian Hotz im Rückspiel am Sonntag vor Heimpublikum steigerte und ein Unentschieden herausholte, ziehen die Ticinesi in den Halbfinal ein.

Spinicchia und Molnar top

Das erste Spiel am Samstag in Lugano lief eigentlich nach bekanntem Muster ab: Simone Spinicchia und Csaba Molnar, die beiden Topspieler aus Lugano, gaben zwar vereinzelt Sätze gegen Fredrik Möller und Norbert Tofalvi ab, behielten aber stets die Oberhand und holten die wichtigen Punkte gegen die Äbtestädter. So stand es vor dem Doppel bereits 4:2 für Lugano. Die beiden Punkte für die Wiler holten Christian Hotz und Fredrik Möller erwartungsgemäss gegen den schwächer klassierten Filippo Margoler. Mit dem Sieg im Doppel verringerten die Wiler zwar kurzfristig den Vorsprung der Ticinesi, doch liessen Spinicchia und Molnar nichts mehr anbrennen. Mit je drei Siegen im Einzel dominierten die beiden klar das Spielgeschehen.

Hervorragender Möller

Dass die Wiler am Sonntag vor Heimpublikum im Lindenhof noch nichts verloren gaben, spricht für ihren guten Mannschaftsgeist. Während Christian Hotz und Norbert Tofalvi pflichtgemäss ihre Siege gegen Margoler vom Vortag wiederholten, bewies Fredrik Möller wieder einmal seine Fähigkeit, sich von einem Tag auf den anderen enorm zu steigern. Nachdem er mit einem klaren 3:0-Sieg Margoler abfertigte, besiegte er nicht nur Luganos Nummer 1 Spinicchia mit 3:1, sondern gleich auch noch Csaba Molnar mit 3:2. Hätten die Wiler ihren Doppelsieg vom Vortag wiederholen können, hätten sie sogar erstmals einen Sieg gegen Lugano herausgeholt. So wäre es zu einem dritten und entscheidenden Spiel gekommen.