Der Traum ist ausgeträumt

0:0 hiess es in der Cup-Hauptrunde zwischen den beiden 2.-Liga-inter-Teams Uzwil und Sierre nach 120 Minuten. Am Schluss freuten sich die Walliser über den 5:4-Sieg im Penaltyschiessen.

Urs Nobel
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«Les rouges», die Spieler des FC Sierre, liessen den Uzwiler-Stürmern keine Freiräume, um sich zu entfalten. (Bild: Urs Nobel)

«Les rouges», die Spieler des FC Sierre, liessen den Uzwiler-Stürmern keine Freiräume, um sich zu entfalten. (Bild: Urs Nobel)

FUSSBALL. In Anbetracht der Ligazugehörigkeit der Mannschaften durften sich beide Teams berechtigte Chancen ausrechnen, im Schweizer Cup eine Runde weiterzukommen und dann einen attraktiven Gegner zugelost zu bekommen. Nach 120 torlosen Minuten lachte den Gästen das Glück im Penaltyschiessen. Sie verzeichneten eine makellose Bilanz, und dem FC Uzwil blieb nur die schwere Aufgabe, seinem Gegner zu gratulieren, was die Uzwiler aber auch in sportlicher Manier machten. Sie wussten, dass nicht der einzige verschossene Penalty den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausgemacht hatte.

Chancenplus für den FC Sierrel

Das Heimteam erarbeitete sich nämlich keine einzige nennenswerte Torchance im Verlauf der Partie. Der FC Sierre hätte jedoch bereits zur Halbzeit führen können. Zweimal rettete in jenen Phasen aber ein Verteidiger auf der Linie, so dass die Chancen in der zweiten Halbzeit weiter intakt waren. Aber auch im zweiten Umgang änderte sich nichts am Geschehen. Der FC Uzwil blieb im Angriff weiter stumpf, während die Gäste – unterdessen nur noch zu zehnt – ihr Heil in Kontern suchten. Die Uzwiler Defensive musste einige Male das Glück in Anspruch nehmen, damit ihr Team nicht in Rückstand geriet. Sie hatte vor allem deshalb etliche brenzlige Situationen zu überstehen, weil die Abstimmung in der Innenverteidigung noch nicht klappte.

Die verletzten Stürmer Levi und Obrist wurden in der Mannschaft des FC Uzwil schmerzlich vermisst. Brunner und Egger, wie auch später De Simone und Hürlimann, konnten sie nicht valabel ersetzen. Kommt hinzu, dass alle eingesetzten Stürmer beim defensiv auftretenden Gegner gut aufgehoben waren und man ihnen keine Räume zugestand. Die Uzwiler Spieler hätten sich mehr bewegen und frei laufen müssen, um für echte Gefahr vor dem gegnerischen Tor zu sorgen.

Meisterschaft gegen Sirnach

Für den FC Uzwil sind somit die Cup-Träume ausgeträumt, bereits morgen Dienstag steht die Meisterschafts-Partie gegen den FC Sirnach auf dem Programm. Es bleibt also nur wenig Zeit, die Wunden zu lecken.