Der Torhüter war der Beste

Das 2.-Liga-Männerteam des KTV Wil bezog auswärts gegen Pfadi Drü eine 27:39-Schlappe.

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HANDBALL. Die Niederlage und die Höhe des Resultats mögen bitter sein. Noch schlimmer dürfte der Umstand sein, dass Torhüter Carbonara trotz 39 erhaltenen Treffern der beste Wiler Akteur war. Im gesamten Verlauf der Partie war nicht zu spüren, dass die in der Tabelle zweitplazierten Wiler gegen das Tabellen-Schlusslicht spielten. Ein einziges Mal lag der KTV Wil in Führung, als es Leppla gelang, einen Ball abzufangen und den Gegenstoss zu verwerten.

Pfadi wandelte diesen Rückstand locker in eine Führung um und gab diese auch nicht mehr ab. Billige Ballverluste, unkonzentrierte Abschlüsse und gewaltige defensive Mängel führten dazu, dass bei den Wilern praktisch nichts wie gewollt funktionierte und man höchstens dank Aneinanderkettungen von Zufällen zu Toren kam.

Trainer Raschles Pausenansprache bewirkte keine Wunder. Pfadi Winterthur, das in dieser Saison erstmals in der stärkstmöglichen Aufstellung antrat, zog Tor um Tor davon. Die Wiler durften sich bei ihrem Torhüter Carbonara bedanken, dass das Resultat nicht noch deutlicher zu Ungunsten des Teams ausfiel. Eines Teams, dass einmal mehr diese Saison nicht auf Touren kam und sich kaum gegen die Niederlage stemmte. (pd)