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Der staubige Hund wedelt nun eine Woche lang

Am Freitag eröffnete das Grotto Glatto mit einer Vernissage seine diesjährige Kultur- und Happeningwoche.
Michael Hug
Wolfgang Steiger eröffnet die Eventwoche.Bild: Michael Hug

Wolfgang Steiger eröffnet die Eventwoche.Bild: Michael Hug

Nun wedelt der «staubige Hund» im Grotto Glatto wieder eine ganze Woche. Nach dem Kurzprogramm zum Sommerferienende im letzten Jahr bieten die Grotto-Glatto-Macher um den Bildhauer Wolfgang Steiger auf dessen Areal in der Glatthalde wieder acht Tage buntes Kulturprogramm. Mit einer Vernissage und der Impro-Theatergruppe Ross & heiter begann die Kulturwoche am Freitagabend. Wolfgang Steiger kuratierte die Ausstellung im ehemaligen Atelier seines Vaters, des Flawiler Künstlers und Ehrenbürgers Johann Ulrich Steiger, mit sieben Flawiler Kunstschaffenden. Steiger selbst, der die Bildhauerei von «JUST» übernommen hatte, ist mittlerweile pensioniert, arbeitet aber weiter in seiner Werkstatt: «Ein Künstler kann ja nicht einfach so aufhören.»

Neue Namen tauchen am lokalen Kunsthimmel auf. Zum Beispiel Chris Härtsch. Der Spross der Flawiler Unternehmerfamilie zeigt dabei kein klassisches Kunstwerk, sondern ein Demonstrationsobjekt aus seiner beruflichen Tätigkeit: den Tesla-Transformator.

Mit dem Gerät lassen sich sehr hohe, jedoch energiearme Spannungen erzeugen. Im Umfeld des Trafos entstehen Energiepotenziale, die sich in effektreichen Spannungsüberschlägen (Blitze) entladen, was besonders im Dunkeln kunstvolle Bilder erzeugt. Näher am Thema arbeitete Cornelia Büchel. Sie stellt zwei (Spielzeug-)Eisbären auf einen Eisblock. Der an der Raumtemperatur schmelzende Eisblock zeigt recht frappant, was gerade an den Eiskappen der Erdpole geschieht: Sie schmelzen aufgrund der Erderwärmung.

In Memoriam Woodstock Festival

Die Ausstellung «Akklimatisation» begleitet die ganze Grotto-Glatto-Woche und wird bis am nächsten Samstag zu sehen sein. Am Samstag findet dann auch das «In Memoriam Woodstock Festival» statt. Mit sechs Stunden «Peace & Music» wird das vor einem halben Jahrhundert stattgefundene Flower-Power-Festival bei Bethel in der USA hochgehalten. Das Woodstock war das erste und grösste Open-Air der modernen Geschichte und endete in einem organisatorischen und finanziellen Desaster.

Zeitzeugen sprechen von 300 000 bis 500 000 Besuchenden. Zahlreiche Musikerinnen und Musiker wurden durch die Aufmerksamkeit der Massen auf einen Schlag berühmt. Woodstock markierte aber auch den Beginn der Kommerzialisierung der Pop- und Rockmusik. Das Grotto Glatto kostet aber keinen Eintritt, man kann zudem seine eigene Wurst zum Braten mitbringen.

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