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Der Schorsch ist verantwortlich für das Tohuwabohu! Viel Verwirrung bei der Theatergruppe Henau

Die Theatergruppe Henau führt die turbulente Komödie «En fatale Liebesbrief» im Uzwiler Gemeindesaal auf.
Katrin Meier-Gross
Viktor flüchtet sich vor der rabiaten ungarischen Hotelière unter den Tisch. (Bilder: Kathrin Meier-Gross)

Viktor flüchtet sich vor der rabiaten ungarischen Hotelière unter den Tisch. (Bilder: Kathrin Meier-Gross)

Welche Irrungen und Wirrungen falsche Annahmen auslösen können, zeigt die Theatergruppe Henau mit dem diesjährigen Dreiakter auf köstliche Art und Weise. Weil nämlich Rita (Anita Schöbi) den Verdacht hegt, ihr Mann Viktor (Bruno Gasser) gehe fremd, animiert sie ihre Freundin Yvonne (Irène Rütsche), Viktor brieflich ein Rendez-vous vorzuschlagen. Viktor, der seiner Gattin treu ergeben ist, schickt seinen Freund Charly (Marcel Hollenstein) an besagten Treffpunkt.

Dummerweise hat aber Yvonnes eifersüchtige Gatte Massimo (Daniel Erismann) eine Kopie des Liebesbriefes gefunden und die Handschrift seiner Liebsten erkannt. So kreuzen im zweiten Akt des Stücks die Beteiligten im Hotel Aphrodite auf. Die einen für ein Schäferstündchen, die anderen, um ein Solches zu verhindern.

Schorsch wird sogar von seiner Gattin und seinem Freund für Viktor gehalten.

Schorsch wird sogar von seiner Gattin und seinem Freund für Viktor gehalten.

Schnelle Dialoge und schnelle Ortswechsel

«Ein schwieriges Stück», sagt Bettina Schneider Weder, die Regie führt und auch die Rolle der Babette ausfüllt.

«Es sind schnelle Dialoge und schnelle Ortswechsel. Die Laienschauspieler sind gefordert. Während der Proben haben wir aber viel gelacht. Es hat Spass gemacht.»

Bettina Schneider Weder ist es auch gelungen, neue Gesichter auf die Bühne zu bringen. Mit Debora Mosca als verliebtes Dienstmädchen Maria und Alexander Grögor als Isidor wirken zwei junge Bühnentalente erstmals bei den Henauern mit. Bettina Schneider hofft, dass die beiden auch in der nächsten Saison dabei sein werden. Alexander, der angehende Milchtechnologe, kann sich das gut vorstellen, zumal ihm auch die gemeinsamen Essen und Feiern mit der Henauer Theatertruppe gut gefallen haben.

Mit den Besucherzahlen am Kämpfen

«Glücklicherweise hat es auch im OK einen Generationenwechsel gegeben», betont Thomas Schöbi, der mit seinem Schwiegersohn Michael Fürer und Jürg Weder hinter der Theke steht.

«Die Jungen machen über aktuelle Medien Werbung, denn wir kämpfen immer mit den Besucherzahlen. Der Zuschauerraum im Gemeindesaal ist sehr gross, dafür ist die Bühnentechnik optimal.»

Bettina Weder fügt an, dass Erich Süess, der neue Hauswart, das Lichtkonzept bravourös umsetze. Ein eingespieltes Team ist die Truppe aber auch beim Kulissenumbau: Alle helfen mit, jeder Handgriff sitzt, sowohl vor als auch hinter der Bühne.

Bruno Gasser füllt diesmal eine Doppelrolle aus: Nebst Viktor spielt er auch Schorsch, den liebenswürdigen Tollpatsch, der von seiner Chefin (Ursula Schneider), der ungarischen Hotelführerin, drangsaliert wird. Elias Gyger, der viele Jahre bei den Theateraufführungen des Männerchors Jonschwil Regie geführt hatte, ist voll des Lobes für Gasser: «Er steht seit vielen Jahren auf der Bühne und spielt immer mit Geist und Charisma. So wie auch die übrigen Mitglieder, welche zum Teil schon sehr lange mitmachen.»

Im dritten Akt kumulieren sich die Verwirrungen bis den Beteiligten dann endlich klar wird: der Schorsch ist verantwortlich für das Tohuwabohu!

Hinweis: Das Stück wird auch nächsten Donnerstag, Freitag und Samstag um 20 Uhr im Gemeindesaal zu sehen sein.

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